Bundesliga - Werder heiß auf Bayern-Stars

Eurosport - Do 17.Jan. 13:54:00 2008

Werder schlägt zurück. Nachdem Tim Borowski nach München wechselt, sind die Bremer nun an Nationalspieler Bastian Schweinsteiger dran. "Ich will das nicht ausschließen, aber es ist nicht so, dass es ein Spieler aus München sein muss", erklärte Manager Klaus Allofs gegenüber dem Kicker.

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Nach dem im Sommer angekündigten Wechsel von Tim Borowski zum FC Bayern München könnten einige namhafte Spieler des Rekordmeisters nun den umgekehrten Weg gehen und an die Weser wechseln.

Neben Schweinsteiger ist auch Jan Schlaudraff im Gespräch, beide sollen angeblich zum Verkauf stehen. Obwohl die Akteure langfristige Verträge bei den Bayern besitzen, hat Werder-Manager Allofs bereits seine Fühler ausgestreckt, im Wissen, dass er die Scharte mit Fehleinkauf Carlos Alberto wieder auswetzen muss.

Tapetenwechsel für Allofs?

Zum Thema Jan Rosenthal von Hannover 96 äußerte er sich aber nicht. "Dieses Fass werde ich jetzt nicht aufmachen", so Allofs, der nach allgemeinen Presseberichten selber ein Wechselkandidat ist. In einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung äußerte er sich mit dem Hintergedanken, im nächsten Jahr eventuell einen Tapetenwechsel zu vollziehen.

"Die Gespräche mit Werder Bremen stehen für mich an erster Stelle. Es geht aber immer darum, für sich selber den richtigen Weg zu finden. Deshalb ist das auch keine prinzipielle Absage an andere Vereine", so Allofs. Bereits im letzten Jahr hatte der Manager den Eindruck erweckt, er wolle 2009 das Amt von Uli Hoeneß übernehmen, der seinen Vertrag in München möglicherweise nicht verlängern und sein Amt niederlegen will.

Neben Borowski droht den Norddeutschen mit Daniel Jensen übrigens der Abgang eines weiteren Hochkaräters. Allerdings will Allofs den Dänen nicht ohne weiteres ziehen lassen. "Wir verhandeln und haben großes Interesse, ihn zu halten", äußerte sich der Manager. Auch die Hoffnung, dass der Brasilianer Carlos Alberto noch einmal an die Weser zurückkehrt, haben die Bremer noch nicht aufgegeben. "Wir wollen ihn in einem halben Jahr noch einmal ins Spiel bringen, wenn er in Sao Paulo wieder zu sich findet", meinte Werder-Chef Jürgen L. Born im Interview mit eurosport.yahoo.de.

Dirk Adam / Eurosport