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Becker übt harsche Kritik an Zverev

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Becker übt harsche Kritik an Zverev
Becker übt harsche Kritik an Zverev

Alexander Zverev ist völlig überraschend im Achtelfinale der Australian Open ausgeschieden - und es war vor allem die Art und Weise, die ein flaues Gefühl hinterließ.

Bei der im Ergebnis klaren Dreisatz-Niederlage gegen den Kanadier Denis Shapovalov verwunderte, wie sich die deutsche Nummer 1 in ihr Schicksal ergab. (SERVICE: Australian Open Herren Spielplan)

Zverev selbst beschönigte nichts: “Ich bin mit dem Ziel hergekommen, zu gewinnen und vielleicht die Nummer eins der Welt zu werden. Wenn ich so spiele, verdiene ich es nicht“, sagte er.

Legende Boris Becker wurde noch deutlicher.

Zverev bei Australian Open raus: Boris Becker vermisst Einstellung

„Ich habe Zverev sehr lange nicht mehr so passiv gesehen“, wunderte sich auch Tennis-Legende Boris Becker. „Man kann verlieren und schlecht spielen, aber du musst dich trotzdem anstrengen und die Seele auf dem Platz lassen. Das habe ich vermisst“, sagte der 54-Jährige in seiner Funktion als Eurosport-Experte.

Tatsächlich wirkte Zverev seltsam passiv und lustlos. Viel zu selten zeigte er Emotionen auf dem Platz. Stattdessen schien es, als ob er sich praktisch kampflos ergeben würde. (SERVICE: Australian Open Damen Spielplan)

Über die gesamten 2 Stunden und 21 Minuten, die das Spiel dauerte, habe Zverev „nie zu seinem Spiel gefunden, keine Dynamik und Aggressivität entwickelt“, kritisierte Becker, der selbst zweimal in Melbourne triumphiert hatte. (Die Australian Open im LIVETICKER)

Zverev wartet noch auf seinen ersten Grand-Slam-Sieg. Die Chance auf die Premiere schien noch nie so groß wie bei diesen Australian Open: Die Form stimmte, er hatte in seinen ersten drei Spielen nur wenig Kraft gelassen - und mit Novak Djokovic fehlte der Top-Favorit dieses Turniers.

Der 24-Jährige hätte sogar die neue Nummer 1 der Welt werden können, hätte er das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres gewonnen.

Doch gegen Shapovalov - die Nummer 14 der Setzliste - präsentierte sich der Hamburger weit weg von den Leistungen, die ihn zuletzt auszeichneten und zum Olympiasieger gemacht hatten.

Zverev verpasst Duell mit Nadal

„Sein Gradmesser ist der Aufschlag, aber heute waren es nur drei Asse bei acht Doppelfehlern“, monierte Becker. „Dazu hat er zu sehr an der Grundlinie abgewartet und den Ball nur zurückgespielt - in der Hoffnung, dass der Gegner einen Fehler macht. Dafür ist Shapovalov aber zu gut.“

Statt Zverev fordert nun also Shapovalov den Spanier Rafael Nadal im Viertelfinale.

Der Deutsche indes müsse nun „überlegen, was da passiert ist“, forderte Becker. „Er strotzte vorher vor Selbstvertrauen, aber irgendetwas ist in diesen Wochen von Australien passiert.“

Die Antwort darauf weiß - wenn überhaupt - aber nur Zverev selbst.

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