DOSB-Mitgliederversammlung in reduzierter Form - Plan B für Absage in der Schublade

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DOSB-Mitgliederversammlung in reduzierter Form - Plan B für Absage in der Schublade
DOSB-Mitgliederversammlung in reduzierter Form - Plan B für Absage in der Schublade

Die für kommenden Samstag (4. Dezember) angesetzte Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Weimar soll trotz der angespannten Corona-Lage als Präsenz-Veranstaltung stattfinden - allerdings in einer deutlich reduzierten Form. Für den Fall, dass die Behörden in den kommenden Tagen doch noch die Notbremse ziehen, liegt ein Plan B für eine digitale Mitgliederversammlung Anfang des Jahres in der Schublade. Das geht aus einem Schreiben des DOSB an den Mitgliedsorganisationen hervor, das dem SID vorliegt.

Man werde sich "auf die zentralen Elemente und die Neuaufstellung inklusive der geplanten Neuwahl des DOSB-Präsidiums" konzentrieren, heißt es in dem Schreiben.

Alfons Hörmann (61), der das Präsidenten-Amt seit 2013 inne hat, stellt sich nach den schwerwiegenden Vorwürfen bezüglich seines Führungsstils ("Kultur der Angst") ebenso nicht mehr zur Wahl wie weitere Präsidiumsmitglieder. Um seine Nachfolge kämpfen Thomas Weikert, bis Mitte vergangener Woche Tischtennis-Weltverbandschef, und Präsidentin Claudia Bokel vom Deutschen Fechter-Bund (DFeB).

Die Verweildauer in Weimar soll "auf das absolut notwendige Mindestmaß reduziert werden". Der Beginn wurde deshalb von ursprünglich 9.00 Uhr auf 12.00 Uhr verschoben, um die Anreise ohne Übernachtung zu ermöglichen.

Die Veranstaltung findet unter 2G-Plus-Regeln statt. Zudem werden die bislang vor Ort geplanten Konferenzen der Verbändegruppen am Freitag ausschließlich digital abgehalten.

Sollte die Präsenz-Veranstaltung kurzfristig doch noch abgesagt werden, würde der DOSB die Mitglieder am 22. Januar 2022 "in virtueller Form um 10.00 Uhr oder in Präsenz nach Frankfurt am Main um 9.00 Uhr" einladen.

Der Dachverband werde vorsorglich „eine neue Mitgliederversammlung mit der satzungsgemäßen Frist von acht Wochen ansetzen“. Ein kurzfristiger Wechsel in das digitale Format oder an einen anderen Ort lässt die Satzung nicht zu.





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