Horror-Crash in der F2: So geht es den Fahrern

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Horror-Crash in der F2: So geht es den Fahrern
Horror-Crash in der F2: So geht es den Fahrern

Ein schwerer Unfall beim Start hat das Hauptrennen der Formel 2 in Dschidda überschattet.

Beim viertletzten Saisonlauf der Nachwuchsrennserie im Vorfeld des Formel-1-Rennens am Sonntag war der Franzose Theo Pourchaire mit seinem ART stehen geblieben.

Mehrere Fahrer konnten ausweichen, ehe der Brasilianer Enzo Fittipaldi (Charouz) mit bereits hoher Geschwindigkeit auf Pourchaires Heck auffuhr.

Inzwischen gibt es sowohl von Pourchaire als auch von Fittipaldi persönliche Nachrichten über ihren Zustand.

Pourchaire und Pietro Fittipaldi geben Updates in der Nacht

„Die Fahrer waren bei Bewusstsein und wurden von den anwesenden Sanitätern befreit“, teilte der Automobil-Weltverband FIA knapp eine Stunde nach dem Unfall mit: „Beide wurden mit Krankenwagen und Hubschraubern in das King Fahad Armed Forces Hospital in Dschidda gebracht.“

Das Rennen wurde umgehend unterbrochen und nach rund 40 Minuten wieder ausgenommen. Der Lauf wurde von der Rennleitung von 28 Runden auf 20 Minuten plus eine Runde verkürzt, um den Zeitplan der Formel 1 einzuhalten. Die Punkte werden halbiert.

Pourchaires meldete sich später via Twitter zu Wort und schrieb: „Ich wollte euch nur sagen, dass es mir im Großen und Ganzen gut geht! Im Moment weiß ich noch nicht, ob es für mich schon das Ende der Saison ist.“ Außerdem wünsche er Fittipaldi „bestmögliche Genesung.“

In der Nacht zum Montag meldete sich auch Enzo Fittipaldis Bruder Pietro - vor dessen Augen der Crash geschah - und berichtete, wie es Enzo geht.

„Enzo ist wach und erholt sich im Krankenhaus. Er hat einen Bruch im rechten Knöchel, aber Gott sei Dank stehen die Dinge weit besser, als wir erwartet hätten“, schrieb er.

Enzo und Pietro Fittipaldi sind die Enkel von Emerson Fittipaldi, dem Formel-1-Weltmeister von 1972, und die Neffen von Christian Fittipaldi.

Zweiter Unfall in Dschidda

Nach einem weiteren, allerdings glimpflichen Unfall wurde das Rennen nach fünf Runden erneut gestoppt und nicht mehr gestartet. Als Sieger wurde Prema-Pilot Oscar Piastri gewertet, der Australier reist damit mit komfortablen Vorsprung in der Meisterschaft zum Saisonfinale am kommenden Wochenende.

Piastris Vorsprung auf seinen russischen Teamkollegen Robert Schwartzman beträgt 51,5 Punkte, in Abu Dhabi sind maximal 65 Zähler zu gewinnen. Piastri würde auf Mick Schumacher folgen, der den Titel 2020 errang.

Die beiden deutschen Piloten David Beckmann (Iserlohn) und Lirim Zendeli (Bochum) sind bei den letzten beiden Saisonstationen nicht mehr dabei. Beide haben aufgrund ausgebliebener Sponsorenzahlungen ihre Cockpits verloren.


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