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  • Ronaldo blecht für Kumpel Messi

    212 Millionen? Als Anzahlung ok212 Millionen? Als Anzahlung ok

    Im heutigen Turbo-Kapitalismus ist nichts und niemand mehr vor den Tentakeln globaler Vermarktungskraken sicher.

    Natürlich gibt es auch genügend Prominenz, die sich nur allzu bereitwillig selbst verramscht. Oder zumindest irgendeinen Teil von sich.

    Brasiliens Frisuren-Modell Neymar hat jetzt jedenfalls seine Bildrechte abgegeben - und zwar lebenslänglich. Wenn die Freundin also ihrem süßen Neymi als Polaroid im Gucci-Täschen einen Ehrenplatz freiräumen will, muss sie erst mal fett an Senhor Eike Batista abdrücken.

    Noch seltsamere Wege geht da das größte Basketball-Talent der USA: Anthony

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  • Erst verloren, dann verspottetErst verloren, dann verspottet

    So, das war's jetzt also.

    Eine ziemlich unspektakuläre EM hat nach einem finalen Höhepunkt den Vorhang geschlossen.

    In meinem letzten EM-Blog frage ich mich, was nun an primären Erkenntnissen bleibt?

    Spanien hat sich in Kiew die Krone des europäischen Fußballs aufgesetzt. Der Titel ist ohne jeden Zweifel verdient, zumal sich das Team von Vicente del Bosque das Beste bis zum Schluss aufgehoben hat.

    Nichts war zu sehen vom einschläfernden Ballgeschiebe wie in den Spielen zuvor. Spanien hatte gegen Italien endlich wieder Lust auf Spektakel in vertikaler Ausrichtung - weil sie ganz einfach vom

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  • Wird Spanien heute von Italien abgehängt?Wird Spanien heute von Italien abgehängt?

    "Pest gegen Cholera!"

    Der Tankwart meines Vertrauens verliert beinahe die Beherrschung, während sich vor ihm feiner Sprühspeichel über die Kassentheke legt.

    Er wollte eigentlich gerade noch wissen, was ich denn zum EM-Finale sage. War aber wohl eher eine rhetorische Frage. Ich komme gar nicht erst zu Wort, da er die eigene Frage mit Tiraden im Dauerfeuer-Modus beantwortet.

    "Immer die Italiener" darf da natürlich ebenso wenig fehlen wie die weitaus innovativere Variante "Immer die Spanier".

    Man hat die freie Wahl

    Wow, schießt es mir da durch den Kopf, so viel Antipathie muss man sich über

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  • Hoffentlich auch reich an Erfahrung...Hoffentlich auch reich an Erfahrung...

    Allein die Vorstellung hat schon reichlich Charme.

    Die Gesichter unserer Nationalkicker wären definitiv Bilder für die Ewigkeit!

    Ich denke gerade dran, wie es wäre, wenn man dem aktuellen Team die Erfolgsprämie der deutschen Weltmeister von 1954 aushändigen würde.

    Wie groß wäre wohl die Freude von Özil, Schweinsteiger, Boateng und Co. über einen nagelneuen Schwarz-Weiß-Fernseher? Dazu noch ein schickes Lederköfferchen und einen schnittigen Motorroller für die Heimfahrt aus Warschau.

    Natürlich hinkt der Vergleich. Immerhin haben die Jungs damals in Bern Monsieur Jules Rimet in handlichem

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  • “Wollnys EM”: Schland unter…

    Wieder nix...Wieder nix...

    Der Rahmen war perfekt. Aber am Ende passte das Bild nicht.

    Eine heruntergekommene Hütte rund 1.200 Meter über normal Null in den Vorarlberger Alpen. Beamer, Leinwand, Bier und Cuba Libre. Ein Spiel, zwölf Kumpels und eine gemeinsame Hoffnung.

    Was bleibt ist eine einzige Enttäuschung, neben dem physischen auch ein emotionaler Kater und einige Fragen.

    Aber nur eine Antwort...

    Warum Kroos auf dem rechten Flügel?

    Warum Podolski auf dem linken?

    Warum so billige Geschenke für Balotelli?

    Warum nach Italiens Pfeife tanzen, anstatt selbst den Taktstock schwingen?

    Warum kein Zerreißen wie die

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  • Der Favorit steht im Endspiel Richtung EndstationDer Favorit steht im Endspiel Richtung Endstation

    Nein, ich bin kein Freund von Tiki-taka, das gebe ich zu.

    Deshalb habe ich gestern meine Sympathien im inneriberischen Duell geografisch auch komplett gen Westen verlagert.

    Tiki-taka hat dermaßen benebelnde Nebenwirkungen, dass dieses Gekicke eigentlich auf die Doping-Liste gehört.

    Portugals Fußball ist hingegen alles andere als verschreibungspflichtig. Das Team von Paulo Bento stand dem Topfavoriten mit breiter Brust gegenüber - und sie gingen drauf. Kein Kaninchen, das vor der Schlange erstarrte, kein demütiges Spalierstehen für endlose Ballstafetten - danke Portugal.

    Über die Bande zum

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  • “Wollnys EM”: Spanien ist dran!

    Der Favorit steht im Endspiel Richtung EndstationDer Favorit steht im Endspiel Richtung Endstation

    Nein, ich bin kein Freund von Tiki-taka, das gebe ich zu.

    Deshalb habe ich gestern meine Sympathien im inneriberischen Duell geografisch auch komplett gen Westen verlagert.

    Tiki-taka hat dermaßen benebelnde Nebenwirkungen, dass dieses Gekicke eigentlich auf die Doping-Liste gehört.

    Portugals Fußball ist hingegen alles andere als verschreibungspflichtig. Das Team von Paulo Bento stand dem Topfavoriten mit breiter Brust gegenüber - und sie gingen drauf. Kein Kaninchen, das vor der Schlange erstarrte, kein demütiges Spalierstehen für endlose Ballstafetten - danke Portugal.

    Über die Bande zum

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  • Danzig, mach’s gut!

    Der alte Hafen von DanzigDer alte Hafen von Danzig

    Ein bisschen Wehmut ist dabei, doch die Vorfreude aufs Halbfinale in Warschau ist groß. Nach dreieinhalb Wochen auch verständlich, denn die Kraft an den Tasten neigt sich langsam dem Ende. Hoffentlich noch zwei Spiele bis zum Titel. Das Ticket nach Kiew ist schon gebucht.

    Aber was wird aus Danzig? So schnell wie die Fußball-EM gekommen ist, so schnell ist sie wieder weg. Der DFB-Tross verlässt Dwor Oliwski und kehrt nicht mehr zurück. Die Presseleute auch, die auf abenteuerlichen Wegen ihre Reise nach Warschau und Kiew planen.

    Danzig ist prächtig, Sopot modern

    Der eine mit dem Bus, der

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  • Ohne geht's nicht: Der 12. MannOhne geht's nicht: Der 12. Mann

    Die spielfreie Zeit bei der EM tat gut.

    Schließlich müssen nicht nur Fußballer regenerieren.

    Wenn man als Journalist die EM begleitet und neben normalen Artikeln auch noch einen täglichen Blog füllt, dann bekommt man schnell den Tunnelblick.

    Für die eigene Arbeit ist das gar nicht mal so schlecht, wenn das Feuer durchgehend brennt und immer wieder neu aufgeschürt wird. Man bleibt quasi am Ball, obwohl der Ball gerade gar nicht rollt.

    Das kennt jeder, der das Glück hat, in seinem Beruf Spaß und Erfüllung erfahren zu dürfen. Heutzutage leider alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

    Eine

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  • Wer ist er? Jogi Löw fahndet nach dem verräterischen MaulwurfWer ist er? Jogi Löw fahndet nach dem verräterischen Maulwurf

    Ein einfacher Maulwurf also. Naja, nicht ganz.

    Nicht irgendein Maulwurf, sondern jene fiese kleine Ratte, die von Fußball-Trainern gerne zu den ausrottungswürdigen Schädlingen gezählt wird.

    Lateinisch auch besser bekannt als "Plaudaer mitmediae".

    Im althochdeutschen Ursprung wird der Maulwurf übrigens als "Muwerf" bezeichnet, als "Haufenwerfer" also. Für jemanden, der aus Löws Sicht ganz schön Sch... baut, ist dieser Begriff irgendwie auch treffender.

    Dieser "possierliche kleine Kerl" ist nun jedenfalls vom Aussterben bedroht, um es mal mit Loriot zu sagen.

    Maulwurf-Massaker

    Schließlich hat

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