Der Tour-Return

  • Schon am Samstagmittag schuftete Rafael Nadal zwei Stunden lang auf dem Centre Court des Hamburger Rothenbaums.

    Während 400 Fans gebannt seine Trainingseinheit verfolgten, kasperten die beiden kleinen Cousins von Nadal derweil am Rand herum. Einer von ihnen hatte irgendwann das Mikrofon oben am Schiedsrichterstuhl als interessantes Spielzeug entdeckt und schickte spitzbübisch eine krachende Rückkoppelung nach der anderen durch die Arena.

    Da gab es dann gleich mal einen kurzen Einlauf vom großen Cousin Rafael. Der ist die gewisse Strenge ja gewohnt von seinem Onkel Toni.

    Mit seinen eigenen

    Weiterlesen »from Rafael Nadal: Hilflos in Hamburg
  • Roland Garros öffnet für 15 Tage seine Pforten am Bois de Boulogne - eurosport.yahoo.de wirft einen Blick hinter die Kulissen und beobachtet das bunte Treiben beim Sandplatzklassiker...

    - Der ewig nervende Ernährungs-Guru: Das traf sich ja mal wieder wie bestellt, dass der erste Pressemarathon der French Open am Freitag und damit ausgerechnet am Geburtstag von Novak Djokovic stattfand. Man ahnte Böses, zu recht. Denn das wirklich Wunderbare an Roland Garros ist, dass sich dort immer wieder auf wundersame Weise Journalisten finden, die im Grunde ihres Herzens eigentlich für die

    Weiterlesen »from Von Leinsamen-Keksen und schwedischen Lederhosen
  • Seien wir ehrlich, Sandplätze und Andy Murray - das passte bisher so gut zusammen wie Camouflage-Hosen und Hemden mit Schottenmuster. Doch Andrea Petkovic hatte als eine der ersten gemerkt, warum der Wimbledon-Champ auf einmal eine Liebesbeziehung zur roten Asche entwickelt hat.

    "Marriage works" - und wie!

    Ganz klar, seine Heirat! "Anybody up for marriage around here?", fragte Petkovic via Twitter und bereute ihren fluffigen Aufruf gleich wieder, als sie postwendend mit spontanen, wildfremden Heiratsanträgen zugeschmissen wurde. Dennoch, irgendwas muss ja dran sein: Seit seiner Hochzeit mit

    Weiterlesen »from Murray: Heirat + Mauresmo = French-Open-Sieg?
  • Risse in Nadals Pokerface

    Man sorgt sich um Rafael Nadal. Denn mittlerweile kann es der Mallorquiner nicht mehr verbergen - die kahlen Stellen zwischen seinen dunklen Locken werden immer größer, der Scheitel wird breiter und breiter. Ein kleiner Aufschrei ging nach seinem Aus in Barcelona durch die sozialen Netzwerke. Doch Nadal dürfte ganz froh sein, dass sich die Sorge seiner weiblichen Fans bloß um sein lichtes Haupthaar dreht. Er selbst sorgt sich schließlich schon genug um seine schwache Form auf dem Tennisplatz.

    Bisher hatte Nadal bei seinen Comebacks immer hübsch tief gestapelt, um dann Siegesserien hinzulegen,

    Weiterlesen »from Risse in Nadals Pokerface
  • Angelique Kerber am Boden - dieses Bild hatte man in den letzten Wochen leider viel zu oft gesehen. Doch als sie sich am Sonntag in Charleston rücklings auf die grün-graue Asche fallen ließ, war es nicht mehr der Frust, sondern die pure Erleichterung. ENDLICH. Dieser vermaledeite Final-Fluch ist nach zwei Jahren wieder durchbrochen!

    Seit dem Turnier in Linz 2013 hatte Kerber keinen Titel mehr gewonnen, war im letzten Jahr in allen vier Endspielen unterlegen. Das nagte an ihr. Genau wie die vergangenen Monate dieser Saison. In Brisbane und Sydney lief es noch okay, dann ging bei Kerber nichts

    Weiterlesen »from Kerber am Boden: Sotchi kann kommen!
  • Da ist Roger Federer aber mal so richtig schön vorgeführt worden. Nicht von Grigor Dimitrov, obwohl der ihn unter der Woche bei einem Schaukampf im Madison Square Garden in New York in drei Sätzen bezwang.

    Nein, der Bulgare gab seinen Schläger zwischendurch an einen Zwölfjährigen aus dem Publikum ab - und der machte den 17-maligen Grand-Slam-Champion mit einem perfekt gezirkelten Lob ganz cool nass. Der Garden stand kopf. Federer gestand hinterher ein, dass dieser Lob sicherlich der Knackpunkt der Partie gewesen sei, die er mit 2:6, 6:1 und 5:7 verlor. Da hatte der Schweizer seinen Humor

    Weiterlesen »from Unangenehme Fragen: Federer schwer genervt
  • Zurück in die Zukunft: Niki PilicZurück in die Zukunft: Niki Pilic
    Der DTB hat es tatsächlich geschafft. Nicht nur ein neuer Davis-Cup-Kapitän wurde präsentiert, nein, gleich ein ganzes Konsortium, das die Männer-Mannschaft wieder in die Erfolgsspur führen soll.

    Es war ein echter Coup, der überraschend kam, jedoch nicht überraschen sollte, wenn man bedenkt, dass inzwischen Dirk Hordorff im Hintergrund die Fäden zieht. Der Vize-Präsident ist der neue starke Mann im Verband.

    Wie stark, das merkte am Ende auch Carsten Arriens, der die politische und kommunikative Ebene seines Amtes fatal unterschätzt hatte. Hordorff suchte und er stellte maßgeblich jenes Sextett

    Weiterlesen »from Wer ist hier der Boss?!
  • Es wurde Champagner gereicht, als Novak Djokovic morgens um halb zwei zur Pressekonferenz erschien. Da konnte der Asket nicht anders und wollte ja auch nicht unhöflich gegenüber dem Sponsor sein, fragte aber süffisant: "Ist der glutenfrei?"

    Dann prostete er den Journalisten mit seinem Glas zu und meinte: "Was soll's, das Turnier ist ja vorbei - runter damit!" Ein Schluck musste genügen, um seinen Rekord von fünf Australian-Open-Titeln zu begießen. "Na dann schießt mal los...", forderte Djokovic die Runde auf, da er längst ahnte, was jetzt als Fragegewitter losbrechen würde.

    Denn vom Champagner

    Weiterlesen »from Triumph mit fadem Beigeschmack
  • Der Spruch kam ziemlich gut an in der Rod-Laver-Arena: "Ich fühle mich schon genau wie Boris!", scherzte Novak Djokovic - und Becker amüsierte sich auf der Tribüne mit. Klar, sein Schützling war gerade ins Halbfinale der Australian Open eingezogen. Aber das nicht nur ohne Satzverlust, sondern Djokovic hatte dabei nur ein einziges Break kassiert. Das ist absolut Becker-like! Am Aufschlag hatte das Erfolgsduo zuletzt akribisch gewerkelt, nun ist die Quote des Serben schon wesentlich höher als früher. Schlechte Nachrichten also für Stan Wawrinka: Djokovic ist nicht mehr bloß einer der zähesten

    Weiterlesen »from Djokovic ist "Beckers Bester"
  • Nick Kyrgios hätte glatt Basketballprofi in der NBA werden können. Wollte er eigentlich auch. Ein Riesen-Fan ist er immer noch.

    Und wenn man ihn so anschaut, kommt dieser 19 Jahre alte Teenager aus Canberra ein bisschen wie der kleine Bruder von Badboy Dennis Rodman daher: gepierced, tätowiert, rasiert - mit Zacken und Blitzen an den Seiten seines flachen Irokesenschnitts und Lücken in seiner Augenbraue.

    Dazu ist er ein echter Heißsporn, rotzfrech auf dem Platz und hat wohl das unflätigste Mundwerk seit Andy Murrays Teenagertagen. Er ist wild, arrogant, vollgepumpt mit Siegeswillen und

    Weiterlesen »from Nick Kyrgios: Ein genialer Rabauke geht steil