Der FC Bayern im "Pep-Check"

Wer passt wirklich ins System von Pep Guardiola? eurosport.yahoo.de bewertet die Stars nach den Vorlieben des neuen Startrainers im "Pep-Check". Klicken Sie sich durch die Bildergalerie!

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PEP GUARDIOLA: Ab Juli beginnt beim FC Bayern eine neue Ära. Der ehemalige Coach des FC Barcelona tritt das Erbe von Jupp Heynckes an. Der 42-Jährige muss beweisen, dass er auch außerhalb Kataloniens Erfolg haben kann. Dazu braucht er Spieler mit "Pep"...

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Großgeschrieben wird bei Guardiola Kommunikation, Disziplin und Kompaktheit. Seine Philosophie kennzeichnet Ballgewinne, Pressing, Defensivarbeit. Auf wen diese Eigenschaften zutreffen?

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MANUEL NEUER: Gut am Ball, stark auf der Linie, intelligent beim Herauslaufen. Es gibt wohl kaum einen Torhüter, der besser zu Guardiola passt. Pep-Faktor: Ideal!

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TOM STARKE: Er hat sich als Nummer zwei bewährt - und wird diese Rolle auch in der kommenden Saison ausfüllen. Pep-Faktor: Gut.

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PHILIPP LAHM: Auf der Position des Rechtsverteidigers bringt er seit Jahren Top-Leistung, Guardiola wollte ihn einst bereits nach Barcelona locken. Er passt zu 100 Prozent in sein System. Pep-Faktor: Ideal!

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HOLGER BADSTUBER: Momentan befindet er sich nach seinem Kreuzbandriss in der Reha. Wird er wieder komplett fit, könnte er aufgrund seiner Fähigkeiten eine ähnliche Rolle wie Gerard Pique bei Barca einnehmen. Pep-Faktor: Passt.

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JEROME BOATENG: Seine Stärken: Athletik, Sicherheit am Ball. Defizite hat der Innenverteidiger manchmal bei der gedanklichen Schnelligkeit. Pep-Faktor: Grundsätzlich okay.

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DANTE: Der Brasilianer hat sich zum Führungsspieler gemausert und ist aus der Abwehrzentrale nicht mehr wegzudenken. Das wird auch Guardiola schnell feststellen. Pep-Faktor: Passt.

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DANIEL VAN BUYTEN: Noch immer ist nicht klar, ob sein auslaufender Vertrag verlängert wird. Der Belgier ist zuverlässig, hat aber generell Probleme mit der von Guardiola bevorzugten hohen Abwehrlinie. Pep-Faktor: Passt nicht!

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JAN KIRCHHOFF: Der Youngster kommt im Sommer aus Mainz und hat hervorragende Anlagen. Zudem kann sich der 22-Jährige noch entwickeln. Wie schnell ihm das gelingt, ist die große Frage. Pep-Faktor: Abwarten.

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DAVID ALABA: Klein, wendig, trickreich und entschlossen - der Österreicher hat eine goldene Zukunft vor sich. Bekommt er die Flausen aus dem Kopf, ist der Pep-Faktor: Sehr gut.

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DIEGO CONTENTO und RAFINHA: Sie sind mit guten Verträgen ausgestattet und sind da, wenn es brennt. Pep-Faktor: Passt.

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JAVIER MARTINEZ: Immer gab es im System von Guardiola die Rolle des absichernden Sechsers in einem Dreiermittelfeld. Und der Spanier ist einer der Besten auf dieser Position. Er kann der "Sergio Busquets" werden. Pep-Faktor: Ideal!

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LUIZ GUSTAVO: Mittelfristig wird sich der Brasilianer im defensiven Mittelfeld wohl hinter Martinez anstellen müssen. Deshalb wird er aber nicht den Kopf in den Sand stecken. Er hat Qualität. Pep-Faktor: Passt.

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BASTIAN SCHWEINSTEIGER: Es ist davon auszugehen, dass er auch unter Guardiola die Triebfeder des Bayern-Spiels als Passgeber, Initiator und Taktgeber bleibt - so wie es ein Xavi in Barcelona ist. Pep-Faktor: Ideal!

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TONI KROOS: Wenn Schweinsteiger wie Xavi ist, dann ist Kroos wie Andres Iniesta. Der offensive Mittelfeldspieler ist kreativ, technisch stark und hat eine gute Übersicht. Leichte Schwächen im Defensivspiel und im Abschluss. Pep-Faktor: Sehr gut.

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XHERDAN SHAQIRI: Noch ist er ein Ergänzungsspieler, aber ob in der Zentrale oder auf dem Flügel: Der kleine Schweizer könnte unter Guardiola seinen großen Durchbruch schaffen. Er bringt alles mit, auf was der neue Trainer abfährt. Ottmar Hitzfeld sagt über ihn: "Er hat das Barca-Gen". Pep-Faktor: Ideal!

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FRANCK RIBÉRY: Der Franzose weiß, dass er ein Ausnahmespieler ist und reißt das Spiel oft an sich. Behält er seine Motivation bei und besinnt er sich darauf, schneller abzuspielen und defensiv zu ackern, wird er sich nahtlos ins Guardiola-System einfügen. Pep-Faktor: Sehr gut.

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EMRE CAN: Bislang konnte er seine wahren Stärken noch nicht zeigen. Weder in der Abwehr noch im defensiven Mittelfeld. Pep-Faktor: Wird sich erst noch zeigen.

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THOMAS MÜLLER: Negativ: Er ist nicht dribbelstark. Positiv: Er schafft Räume und ist für den Gegner kaum greifbar. Zudem liegt ihm das Kollektivspiel. Pep-Faktor: Gut.

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ARJEN ROBBEN: Der Niederländer hat hervorragende Qualitäten, aber: Für seine Dribblings braucht er viel Anlauf. Und zu viele Einzelaktionen mag Guardiola nicht. Robben wird sein Spiel umstellen müssen, um weiter zu den Leistungsträgern zu gehören. Pep-Faktor: Passt eher nicht.

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MARIO GOMEZ: Bereits unter van Gaal hat der Stürmer bewiesen, dass er mehr als ein Konterstürmer ist. Seine Torjäger-Qualität steht außer Frage. "Ich habe vor niemandem Angst", sagt er zu Recht. Pep-Faktor: Wird er sich erarbeiten.

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MARIO MANDZUKIC: In seinem ersten Jahr in München hat er die Ruhe vor dem Tor hinzugewonnen. Er besticht als Angreifer durch Defensivspiel, Laufarbeit und Pressing erläutert. Auch im Kombinationsspiel ist er keineswegs schwach. Pep-Faktor: Passt!

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