DFB-Team: Gewinner & Verlierer 2012

Die Auf- und Absteiger des Jahres auf einen Blick. Wer hat unter Bundestrainer Joachim Löw seinen Stammplatz behauptet und wer nicht? eurosport.yahoo.de präsentiert alle Gewinner und Verlierer.

Tops & Flops 2012

Manuel Neuer: Der Bayern-Keeper war 2012 die unumstrittene Nummer eins in der Nationalelf. Nur im Freundschaftsspiel gegen Schweden mit groben Schnitzern. Insgesamt festigte der 26-Jährige seinen Stammplatz.

Tops & Flops 2012

René Adler: Bei Bayer Leverkusen von Bernd Leno abgelöst, wechselte die ehemalige deutsche Nummer eins zum Hamburger SV. Bei den Rothosen ist der 27-Jährige vom ersten Spieltag an der Fels in der Brandung und verdiente sich so die Rückkehr ins Löw-Team.

Tops & Flops 2012

Ron-Robert Zieler: Der Hannoveraner kam 2012 nur zu 30 Einsatzminuten im DFB-Dress. In Frankfurt flog der 23-Jährige als erster Torwart der bis dato 864 Länderspiele umfassenden DFB-Historie vom Feld.

Tops & Flops 2012

Marc-André ter Stegen: Gladbachs Shooting-Star hatte beim 3:5 vor der EM gegen die Schweiz einen bitteren Einstand in der A-Nationalmannschaft. Auch nach seiner Einwechslung gegen Argentinien musste der 20-Jährige den Ball häufiger aus dem Netz holen, als ihm lieb war. Immerhin parierte er in Frankfurt einen Strafstoß von Lionel Messi. Trotz dieser Rückschläge ist ter Stegen ein Mann für die Zukunft.

Tops & Flops 2012

Tim Wiese: Im November 2008 debütierte der Neu-Hoffenheimer gegen England und war seitdem regelmäßig Im Kreis der DFB-Elf. Kurz vor der EM entschied sich Löw überraschend gegen Wiese und für Zieler und ter Stegen hinter Neuer. In Hoffenheim mit einigen Patzern, dürfte der 30-Jährige im Februar gegen Frankreich das letzte Mal den deutschen Kasten gehütet haben.

Tops & Flops 2012

Hats Hummels: Der Gewinner in der Verteidigung. Obwohl ihm bei der EM ein Platz auf der Bank drohte, setzte Löw auf ihn. Der BVB-Profi enttäuschte den Bundestrainer bis zum Halbfinale nicht - außer gegen Italien, als er patzte. Dennoch ist er in der Innenverteidigung gesetzt.

Tops & Flops 2012

Holger Badstuber: Die "Allzweckwaffe" in der Abwehr. Bei der EM überzeugte er wie Hummels bis zum Halbfinale in der Innenverteidigung - gegen Italien leistete er sich aber ebenfalls Schnitzer wie zuletzt gegen Schweden. Zur Not spielt Badstuber auch als Außenverteidiger.

Tops & Flops 2012

Philipp Lahm: Durchwachsenes Jahr für den DFB-Kapitän. Bei der EM konnte er kaum Akzente setzten und blieb den Nachweis seiner Führungsrolle schuldig. Insgesamt aber ein begnadeter Fußballer, der im Nationalteam zu den wichtigsten Stützen zählt.

Tops & Flops 2012

Jerome Boateng: Wenn alle Verteidiger fit sind, gehört er nicht zur Startelf. Seine Vielseitigkeit macht ihn aber unverzichtbar. Zudem ließ er seine Klasse bei der EM aufblitzen, als er Cristiano Ronaldo komplett abmeldete. Insgesamt aber meistens zu inkonstant.

Tops & Flops 2012

Marcel Schmelzer: Wackelkandidat Nummer eins, aber nicht unterzukriegen. Nach der herben Kritik beim Österreich-Spiel und der öffentlichen "Ohrfeige" durch den Bundestrainer, zeigte "Schmelle" gegen Irland eine überzeugende Vorstellung. Ein Weltklasse-Spieler wird er aber nicht mehr.

Tops & Flops 2012

Per Mertesacker: Nach seinen beiden Einsätzen gegen die Schweiz und Israel rutschte der Routinier aus der Stammformation. Bei der EM absolvierte "Merte" kein einziges Spiel. Bis September musste sich der Arsenal-Profi gedulden, ehe Löw wieder gegen die Färöer-Inseln wieder auf ihn setzte.

Tops & Flops 2012

Lars Bender: Der Turnier-Debütant konnte bei der EM überzeugen. Als rechter Verteidiger erzielte der gelernte Sechser gegen Dänemark den 2:1-Siegtreffer. Bundestrainer Löw hält große Stücke auf den Leverkusener. Seine Konkurrenz im Mittelfeld ist aber gewaltig.

Tops & Flops 2012

Benedikt Höwedes: Der Schalke-Kapitän muss in der Nationalmannschaft kleine Brötchen backen. Wie Mertesacker absolvierte er bei der EM kein einziges Spiel. In den Planungen bei Löw scheint Höwedes kaum noch ein Rolle mehr zu spielen. Keine leichte Zeit für den 24-Jährigen.

Tops & Flops 2012

Christian Träsch: Der große Verlierer in diesem Jahr. Mit übereifrigen und unkonzentrierten Auftritten konnte Träsch den Bundestrainer nicht überzeugen. Er konnte sich als rechter Außenverteidiger nicht etablieren und wurde für EM nicht berücksichtigt.

Tops & Flops 2012

Dennis Aogo: Schwarzes Jahr für den Hamburger. Der Lahm-Ersatz enttäuschte bei seinem letzten DFB-Auftritt im Februar gegen Frankreich. Danach nominierte ihn Bundestrainer Joachim Löw nicht einmal für den erweiterten Kader.

Tops & Flops 2012

Heiko Westermann: Die Rückkehr in die Nationalmannschaft dürfte den Hamburger zwar gefreut haben, mit einem Einsatz kann der 29-Jährige aber nicht rechnen. Nur wenn sich mehrere Stammspieler verletzten sollten, kommt Westermann wieder zum Einsatz.

Tops & Flops 2012

Julian Draxler: Der erst 19-Jährige kam in diesem Jahr zu seinen ersten beiden Einsätzen im Nationalteam. Auch wenn er den Sprung zur EM nicht geschafft hat, wird Löw ihn weiter im Auge behalten. Mit guten Leistungen bei Schalke hat sich der Youngster seine Nominierungen redlich verdient.

Tops & Flops 2012

Bastian Schweinsteiger: Den Vize-Kapitän der Nationalmannschaft plagten im Kalenderjahr 2012 zahlreiche Verletzungen. So auch bei der EM. Dennoch biss er auf die Zähne und zeigte gegen Holland ein herausragendes Spiel. Inzwischen ist er wieder auf dem Weg zu alter Fitness. Mit seiner Erfahrung ist er als Stratege im Mittelfeld gesetzt.

Tops & Flops 2012

Sami Kedhira: Sowohl bei Real Madrid als auch in der Nationalmannschaft übernimmt er immer mehr Verantwortung. In der Debatte um Führungspersönlichkeiten im Nationalteam wird immer wieder der Name von Khedira genannt. Auch Löw setzt auf die Mentalität des Abräumers. Im Mittelfeld hat er seinen Platz neben Schweinsteiger sicher.

Tops & Flops 2012

Roman Neustädter: Der Schalker Defensivspezialist gehört gegen Holland erstmals zum DFB-Aufgebot. Im bisherigen Saisonverlauf glänzte er bereits wiederholt als Torschütze. Mit seinem hervorragenden Stellungsspiel und modernen Zweikampfverhalten entspricht er genau Löws Anforderungen.

Tops & Flops 2012

Ilkay Gündogan: Der BVB-Profi hat es zwar zur EM geschafft, spielte jedoch keine einzige Minute. Auch wenn er in der Bundesliga regelmäßig überzeugen kann, reichte es in der Nationalmannschaft bisher nur für 22 Minuten Spielzeit. Er wird es schwer haben, sich nachhaltig zu etablieren.

Tops & Flops 2012

Sven Bender: Wie auch sein Bruder wurde Sven im Vorfeld der EM von Löw beim Spiel gegen die Schweiz ins Team berufen. Der Dortmunder verlor das Familien-Duell allerdings deutlich. Während Lars sich bei der EM ins Team spielte, musste Sven die Mannschaft nach dem Trainingslager auf Sardinien wieder verlassen.

Tops & Flops 2012

Toni Kroos: Bayerns Mittelfeldspieler forderte während der EM lautstark einen Stammplatz. Zwar spielte er sich immer näher an die erste Elf heran, an den arrivierten Kräften im defensiven Mittelfeld kommt er aber nicht vorbei. Im Duell gegen Khedira sind seine Aussichten auf einen Stammplatz bescheiden.

Tops & Flops 2012

André Schürrle: Der Leverkusener hat sich im Kreis der Nationalmannschaft etabliert - nicht mehr und nicht weniger. Acht Spiele und zwei Tore stehen in der Bilanz des Flügelflitzers.

Tops & Flops 2012

Mesut Özil: Der Regisseur von Real Madrid hat seinen Stammplatz bei Löw sicher. Auch wenn er seine Topleistung während der EM nicht abrufen konnte, glänzte er in der WM-Quali schon wieder als Offensivkraft. In vier Spielen erzielte der Kreativkopf der DFB-Elf bereits fünf Treffer. In dieser Form ist er für Löw unverzichtbar.

Tops & Flops 2012

Tops & Flops 2012

Lukas Podolski: Mit dem Adler auf der Brust sonst immer eine Bank, erlebte der Linksfuß ein rabenschwarzes Jahr beim DFB. Nur ein Tor im Jahr 2012, bei der EM nur Teilzeitkraft.

Tops & Flops 2012

Marco Reus: Der jetzige Dortmunder ist einer der Gewinner des Jahres bei Löw. Zehn Spiele sowie fünf Tore machte der Dribbelkünstler 2012 und sicherte sich somit einen Stammplatz in der Nationalelf.

Tops & Flops 2012

Mario Götze: Mit perfekter Ballbehandlung, einem tollen Auge für die Mitspieler und extremer Torgefahr ist er aus der DFB-Elf nicht mehr wegzudenken. Bei der EM reichte es noch nicht für einen Stammplatz. Seine Perspektive ist aber glänzend. Löw wird weiter auf den Dortmunder Edeltechniker setzen.

Tops & Flops 2012

Cacau: Zu Jahresbeginn gegen Frankreich noch Torschütze, musste der Stuttgarter kurz vor der EM den Traum von einer Turnierteilnahme begraben. Nach einem Kreuzbandriss dürfte es der gebürtige Brasilianer schwer haben, noch einmal ins Aufgebot zurückzukehren.

Tops & Flops 2012

Mario Gomez: Bei der EM verzauberte der Bayern-Star gegen Portugal und die Niederlande ganz Deutschland. Danach tauchte der Stürmer ab. Insgesamt konnte sich der Torjäger nicht nachhaltig für einen Stammplatz empfehlen.

Tops & Flops 2012

Miroslav Klose: Mit vier Toren 2012 etwas unter seinem Schnitt, aber mit insgesamt 67 Treffern nur noch ein Tor vom Rekord Gerd Müllers entfernt. Bei 13 Einsätzen, nur einmal über 90 Minuten auf dem Platz. Dennoch die Nummer eins in Löws Sturm.

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