Megxit: Wie die Presse auf Harry und Meghans „Rücktritt” aus der Königsfamilie reagiert

Meghan Markle und Prinz Harry überraschten die Welt am Mittwochabend, als sie verkündeten, dass sie ihr Leben als Royals der ersten Reihe aufgeben wollen.

Es heißt, das königliche Paar hätte gerade erst Gespräche mit der Queen und Charles über seine Zukunft aufgenommen, als es sich dazu entschieden hat, an die Öffentlichkeit zu gehen.

Der Buckingham Palace soll entsprechend enttäuscht sein und die BBC hat berichtet, dass die älteren Royals wegen der Verkündung sehr „verletzt“ seien.

Die britischen Zeitungen waren gestern Morgen voll mit Berichten zum „Megxit“ – und auf einigen Titelblättern waren scharfe Angriffe auf den Herzog und die Herzogin von Sussex zu sehen.

Nicht eine einzige Zeitung brachte Verständnis für Harry und Meghan auf. Einige formulierten ihre Ansichten jedoch etwas zurückhaltender. Sie argumentierten, dass das Verlangen, weniger im Auge der Öffentlichkeit zu stehen und seine Zeit auf beiden Seiten des Atlantiks aufzuteilen, durchaus verständlich ist – besonders nach der Geburt ihres Sohnes Archie.

Andere waren weniger zurückhaltend.

Andy Wells

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Reaktionen der Presse auf den Rücktritt von Harry und Meghan Markle aus der Königsfamilie
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„The Sun” bezeichnet die Entscheidung des Paares als „Megxit” und behauptet, sie habe einen „Bürgerkrieg“ innerhalb der Königsfamilie ausgelöst. Das Blatt zitiert Quellen, die behaupten, Harrys Vater und Bruder seien „stinksauer“.
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„The Independent” schreibt, dass der Rücktritt des Paares von seinem „Wunsch nach Privatsphäre” getrieben ist und die Monarchie daher mit der „turbulentesten Zeit seit der Abdankung 1936“ konfrontiert ist.
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Im Leitartikel der „Times” heißt es, dass man in der Ankündigung alle Anzeichen für die „Bockigkeit und Hitzköpfigkeit sehen kann, für die Prinz Harry mittlerweile leider bekannt ist.“
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„The Guardian” betont die Beschwerden des Paares über “Mobbing und Schmierereien der Presse” in der Berichterstattung über seine Geschichte.
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„The Daily Mirror”, eine der drei Zeitungen, gegen die das Paar Gerichtsverfahren eingeleitet hat, schäumt nahezu und bezeichnet den Tag als einen „außergewöhnlichen Tag in der Geschichte der Königsfamilie”. Das Blatt attackiert das Paar, weil es weder die Queen noch andere Familienmitglieder informiert hat, bevor es an die Öffentlichkeit gegangen ist.
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Auf der anderen Seite des Atlantiks beschreibt auch die „New York Post” die Entscheidung als „Megxit”. Das Cover zeigt ein wenig schmeichelhaftes Bild von Harry und Meghan als „normales“ Paar, das mit Bierdosen und Zigaretten vorm Fernseher sitzt.
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„The Daily Express” beschreibt die Entscheidung als „absolute Überraschung”. Der Leitartikel ist allerdings recht milde ausgefallen – außer, dass betont wurde, dass die Familie nicht um Rat gefragt wurde.
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“The Daily Telegraph” schreibt, dass die Queen von Harry und Meghans Rückzug „überrumpelt“ wurde und „sehr traurig“ ist. Es heißt, das öffentliche Statement sei nicht durch den Palast genehmigt worden.
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“The Daily Mail” – deren Schwesterzeitung „The Mail on Sunday” ebenfalls durch das Paar verklagt wurde – widmete ihre ersten 17 Seiten dem „verblüffenden Statement” der „fiesen Royals“. Im Leitartikel heißt es, Harry habe auf den Knopf gedrückt, der die Selbstzerstörung seiner königlichen Karriere einleitet.
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Die Titelseite der „Metro” ist in ihrer Berichterstattung weniger erhitzt, schreibt aber davon, dass Harry und Meghan ihre Entscheidung getroffen haben, „ohne der Queen davon zu erzählen.”
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