Wie Phönix aus der Asche: Diesen 10 Weltstars hätte man keine große Karriere zugetraut

​Den einen wird bereits im Teenie-Alter eine Weltkarriere vorhergesagt, die anderen kommen quasi aus dem Niemandsland des Fußballs. Diese Spieler kamen ohne große Vorschusslorbeeren zu ihren Vereinen und spielte sich dennoch an die Spitze des Weltfußballs:  Robert Lewandowski Thomas Müller Pierre-Emerick Aubameyang Marco Reus Paul Pogba Jerome Boateng Kevin De Bruyne Alexis Sánchez Jamie Vardy Diego Costa ​Das ewig lange Tauziehen um den Polen hat sich gelohnt für Michael Zorc und seine...

Robert Lewandowski

​Das ewig lange Tauziehen um den Polen hat sich gelohnt für Michael Zorc und seine Borussia aus Dortmund. Doch auch Robert Lewandowski hätte sich woanders wohl kaum zu dem Spieler entwickelt, der er heute ist. 4,75 Millionen Euro kostete der Mittelstürmer den BVB im Jahr 2010. Heute spielt der der 28-Jährige beim FC Bayern, gewann viermal die Deutsche Meisterschaft, gehört zu den besten Stürmern der Welt und besitzt einen Marktwert von rund 80 Millionen Euro. 

Thomas Müller

​Am 15. August 2008 gab Thomas Müller sein Debüt bei den Profis des FC Bayern. Doch danach kam er vorwiegend nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz, ehe er am Ende der Spielzeit noch zu ein paar Kurzeinsätzen in der Bundesliga kam. Erst mit der Verpflichtung Louis Van Gaals gelang dem heutigen Weltstar der Durchbruch und es folgte ein turbulenter Aufstieg. Was folgte waren der Gewinn fünf Deutscher Meisterschaften, der Champions League und der Weltmeisterschaft. Zudem wurde der 27-Jährige Torschützenkönig der WM 2010 in Südafrika. 

Pierre-Emerick Aubameyang

​Dass Pierre-Emerick Aubameyang heute zu den besten Stürmern der Welt gehört, hätte man sich vor ein paar Jahren wohl niemals erträumen lassen. Über zahlreiche Stationen in der Jugend (darunter Nizza, Toulouse, Bastia) verschlug es den Gabuner 2007 in die Jugendakademie des AC Mailand. Dort schaffte er aber nie den Sprung zu den Profis und es folgten etliche Leihgeschäfte (etwa zu Dijon, Lille, Monaco). Erst nach seinem Wechsel zu St. Etienne etablierte sich der heute 27-Jährige in einem Profiteam, ehe Michael Zorc auf ihn Aufmerksam wurde. Der Rest ist bekannt.

Marco Reus

Ein kostspieliger Irrtum unterlief den Verantwortlichen der BVB-Jugendakademie im Jahr 2005, als man Marco Reus zum LR Ahlen ziehen ließ. In Dortmund wurde der heutige Superstar schlicht für zu schmächtig gehalten und man traute ihm keine große Karriere zu. 2009 folgte der Wechsel zu Gladbach, wo er sich unter Lucien Favre zu einem Top-Spieler entwickelte. 2012 kehrte Reus als "Spieler der Saison" zum BVB zurück. Für 17 Millionen Euro. Das Geld hätte man sich in Dortmund auch sparen können.

Paul Pogba

Eine nahezu identische Geschichte erlebte Paul Pogba. Der Franzose durchlief zahlreiche Stationen in der Jugend von Manchester United, doch man traute dem heutigen  Rekordtransfer nicht allzu viel zu und ließ ihn 2012 zum Nulltarif nach Turin wechseln. Dort reifte er zum Weltstar und letzten Sommer ließ man sich in Manchester die Dienste ihres ehemaligen Jugendspielers über 100 Millionen Euro kosten.

Jerome Boateng

Bei der Hertha ausgebildet, schenkte man ihm in Berlin nie so richtig Vertrauen. 2008 wurde der HSV auf den Innenverteidiger aufmerksam und die Berliner ließen den heutigen Weltstar für eine Million Euro ziehen. Über einen einjährigen Zwischenstopp in der Premier League bei Manchester City verschlug es ihn 2011 zu den Bayern, wo er sich zu einem der besten Innenverteidiger weltweit entwickelte.

Kevin De Bruyne

Schon früh erkannte man beim FC Chelsea das Potenzial des Kevin De Bruyne und man verpflichtete ihn im Alter von 20 Jahren vom KRC Genk, nur um ihn direkt wieder an den belgischen Club auszuleihen. Ein halbes Jahr später kehrte De Bruyne wieder nach London zurück, doch wieder wurde er umgehend verliehen. Dieses Mal an Werder Bremen. Nach einem durchaus soliden Jahr in der Bundesliga kehrte er abermals zum FC Chelsea zurück. Doch José Mourinho war kein großer Fan des heute 25-Jährigen. Ein halbes Jahr später wechselte er fest zum VfL Wolfsburg, wo ihm der endgültige Durchbruch zum Weltstar gelang und er 2015 für 74 Millionen Euro zurück auf die Insel wechselte.

Alexis Sánchez

Als 18-Jähriger wechselte Alexis Sánchez aus seiner chilenischen Heimat zum italienischen Club Udinese Calcio. Doch den Sprung zu den Profis traute man dem Südamerikaner wohl nicht zu und es folgten Leihwechsel zu Colo Colo und River Plate. Erst nach seiner Zeit in Argentinien schien man in Udinese zu erahnen, welches Potenzial in Sánchez schlummert und er bekam zunehmend mehr Einsatzzeit, bevor er 2011 für 26 Millionen Euro zum FC Barcelona wechselte.

Jamie Vardy

Englands Fußballer des Jahres spielte 2012 noch in der fünften englischen Liga bei Fleetwood Town. Danach wechselte der 30-Jährige zum damaligen Zweitligisten Leicester City, holte letztes Jahr die englische Meisterschaft und steht aktuell mit seinem Team im Viertelfinale der Champions League.

Diego Costa

Diego Costa hatte bei Atlético Madrid einen schwierigen Start. Aus der Jugend des SC Braga verpflichtet, wurde er umgehend an den Ligakonkurrenten Celta Vigo verliehen. Ein Jahr später kehrte er nach Madrid zurück, nur um direkt wieder an das unterklassige spanische Team aus Albacete per Leihe zu wechseln. Wieder ein Jahr später folgte die erneute Rückkehr in die spanische Hauptstadt und was folgte, war eine Leihe zu Real Valladolid. Die Geschichte nahm ihren bekannten Lauf. Der Spanier mit brasilianischen Wurzeln kehrte zu Atlético zurück und wurde - wie soll es auch anders sein - wieder verliehen. Dieses Mal an Rayo Vallecano. Erst 2012 und nach gefühlt 100 Leih-Stationen gelang dem heutigen Weltstar der Durchbruch.

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