Rückblick: Die dreistesten Mogelpackungen 2019

Sandra AlterFreiberufliche Journalistin
Yahoo Finanzen

Die Verbraucherzentrale Hamburg führt seit mehr als 15 Jahren eine Mogelpackungsliste, um Verbraucher auf versteckte Preiserhöhungen aufmerksam zu machen. Die dreistesten Beispiele aus 2019 gibt’s in diesem Rückblick.

Preiserhöhungen bei Lebensmitteln sind meist nicht offensichtlich. Stattdessen wird etwa mit angeblichen Sonderangeboten geworben, die keine sind. Käsescheiben oder Schoki-Tafeln werden plötzlich dünner, Verpackungen geändert oder künstlich aufgebläht und Kunden mit Rechenbeispielen aufs Glatteis geführt. Viele Hersteller setzen durch Reduzierung der Inhaltsmengen versteckte Preiserhöhungen durch. Das ärgert nicht nur die Kunden, sondern produziert obendrein auch noch jede Menge Verpackungsmüll. (Bild: Getty)
Weniger drin – Preis gleich
Preiserhöhungen bei Lebensmitteln sind meist nicht offensichtlich. Stattdessen wird etwa mit angeblichen Sonderangeboten geworben, die keine sind. Käsescheiben oder Schoki-Tafeln werden plötzlich dünner, Verpackungen geändert oder künstlich aufgebläht und Kunden mit Rechenbeispielen aufs Glatteis geführt. Viele Hersteller setzen durch Reduzierung der Inhaltsmengen versteckte Preiserhöhungen durch. Das ärgert nicht nur die Kunden, sondern produziert obendrein auch noch jede Menge Verpackungsmüll. (Bild: Getty)
Gleich zum Jahresanfang gingen mehr als 300 Beschwerden von Konsumenten zu versteckten Preiserhöhungen bei der Verbraucherzentrale Hamburg ein. Ferrero, Nestlé und Costa landeten mit Preiserhöhungen von bis zu über 30 Prozent auf der Mogelpackungsliste.
Über 300 Beschwerden im Januar
Gleich zum Jahresanfang gingen mehr als 300 Beschwerden von Konsumenten zu versteckten Preiserhöhungen bei der Verbraucherzentrale Hamburg ein. Ferrero, Nestlé und Costa landeten mit Preiserhöhungen von bis zu über 30 Prozent auf der Mogelpackungsliste.
Milka hat Anfang des Jahres vier neue Schokoladen unter dem Namen Darkmilk auf den Markt gebracht. Das Neue an den neuen Tafeln ist vor allem der Preis. Denn bei der Größe wurde gemogelt. Unterm Strich sind die Schrumpftafeln 20 Prozent teurer. Dafür gab es von der Verbraucherzentrale Hamburg den unrühmlichen Titel „Mogelpackung des Monats Februar“. Für die neuen Milkatafeln verspricht Hersteller Mondelez „Zarte Milchschokolade mit mehr Kakao“. Dass die neuen Darkmilks aussehen wie 100-Gramm-Tafeln, aber nur 85 Gramm drinstecken, fällt kaum auf. Wie schafft es der Hersteller, den Anschein einer 100-Gramm-Tafel zu erwecken? Ganz einfach: Das Format bleibt gleich, die Tafeln sind einfach dünner. (Bild: Verbraucherzentrale Hamburg)
Milka Darkmilk
Milka hat Anfang des Jahres vier neue Schokoladen unter dem Namen Darkmilk auf den Markt gebracht. Das Neue an den neuen Tafeln ist vor allem der Preis. Denn bei der Größe wurde gemogelt. Unterm Strich sind die Schrumpftafeln 20 Prozent teurer. Dafür gab es von der Verbraucherzentrale Hamburg den unrühmlichen Titel „Mogelpackung des Monats Februar“. Für die neuen Milkatafeln verspricht Hersteller Mondelez „Zarte Milchschokolade mit mehr Kakao“. Dass die neuen Darkmilks aussehen wie 100-Gramm-Tafeln, aber nur 85 Gramm drinstecken, fällt kaum auf. Wie schafft es der Hersteller, den Anschein einer 100-Gramm-Tafel zu erwecken? Ganz einfach: Das Format bleibt gleich, die Tafeln sind einfach dünner. (Bild: Verbraucherzentrale Hamburg)
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Acht Produkte landeten im März auf der Mogelpackungsliste der Verbraucherzentrale Hamburg. Besonders dreist fanden die Verbraucherschützer die Preiserhöhung bei Heinz Tomato Ketchup und kürten das Produkt zur Mogelpackung des Monats. „Zwar sind jetzt 500 statt 400 Milliliter Ketchup in der Squeeze-Flasche, doch der Preis stieg unverhältnismäßig stark an. 11 Prozent beträgt die versteckte Preiserhöhung. Wer davon profitiert, ist unklar – Heinz oder die Händler. Seltsam finden wir, dass Kraft Heinz den Inhalt seiner Ketchup-Flaschen erst vor gut drei Jahren geschrumpft hatte – angeblich auf Wunsch der Verbraucher“, so die Verbraucherzentrale. Die Kopfsteher-Squeezeflasche wird also wieder mit mehr Inhalt verkauft, kostet aber nun 2,49 Euro statt 1,79 Euro, der Preis für 100 Milliliter steigt dadurch von knapp 45 Cent auf fast 50 Cent. Betroffen waren laut Verbraucherzentrale auch die Sorten Tomato Ketchup 50 % weniger Zucker & Salz, Hot Chili Ketchup sowie Curry Ketchup.
Heinz Ketchup
Acht Produkte landeten im März auf der Mogelpackungsliste der Verbraucherzentrale Hamburg. Besonders dreist fanden die Verbraucherschützer die Preiserhöhung bei Heinz Tomato Ketchup und kürten das Produkt zur Mogelpackung des Monats. „Zwar sind jetzt 500 statt 400 Milliliter Ketchup in der Squeeze-Flasche, doch der Preis stieg unverhältnismäßig stark an. 11 Prozent beträgt die versteckte Preiserhöhung. Wer davon profitiert, ist unklar – Heinz oder die Händler. Seltsam finden wir, dass Kraft Heinz den Inhalt seiner Ketchup-Flaschen erst vor gut drei Jahren geschrumpft hatte – angeblich auf Wunsch der Verbraucher“, so die Verbraucherzentrale. Die Kopfsteher-Squeezeflasche wird also wieder mit mehr Inhalt verkauft, kostet aber nun 2,49 Euro statt 1,79 Euro, der Preis für 100 Milliliter steigt dadurch von knapp 45 Cent auf fast 50 Cent. Betroffen waren laut Verbraucherzentrale auch die Sorten Tomato Ketchup 50 % weniger Zucker & Salz, Hot Chili Ketchup sowie Curry Ketchup.
Der Mirácoli-Hersteller Mars hat klammheimlich Zutaten aus den Packungen „Spaghetti mit Tomatensoße“ verschwinden lassen. Es gibt weniger Tomatensoße und das Tütchen mit Parmesan-Käse fehlt komplett. Den Schritt begründete Mars wie folgt: „Unsere Konsumenten hatten ein gespaltenes Verhältnis zum Pamesello-Käse, der in unseren Mirácoli® Pasta-Gerichten enthalten war. Damit jeder Kunde selbst entscheiden kann, ob er Käse zu seinem Pastagericht essen möchte, gibt es die Pastagerichte ohne zusätzlichen Käse. Zudem beugen wir dadurch unnötiges Wegschmeißen vor.“ Darüber waren im Frühjahr viele Kunden verärgert und machten sich auf Facebook Luft.
Mirácoli
Der Mirácoli-Hersteller Mars hat klammheimlich Zutaten aus den Packungen „Spaghetti mit Tomatensoße“ verschwinden lassen. Es gibt weniger Tomatensoße und das Tütchen mit Parmesan-Käse fehlt komplett. Den Schritt begründete Mars wie folgt: „Unsere Konsumenten hatten ein gespaltenes Verhältnis zum Pamesello-Käse, der in unseren Mirácoli® Pasta-Gerichten enthalten war. Damit jeder Kunde selbst entscheiden kann, ob er Käse zu seinem Pastagericht essen möchte, gibt es die Pastagerichte ohne zusätzlichen Käse. Zudem beugen wir dadurch unnötiges Wegschmeißen vor.“ Darüber waren im Frühjahr viele Kunden verärgert und machten sich auf Facebook Luft.
Zehn verschiedene Kellogg’s-Marken waren im Frühjahr von einer versteckten Preiserhöhung betroffen. Der Konzern hat die Füllmengen reduziert, viele Verpackungen sehen jedoch genauso aus wie vorher und die Preise blieben gleich. Das ergab eine Verteuerung von 14 Prozent. Für das Täuschungsmanöver vergab die Verbraucherzentrale Hamburg den Negativ-Preis „Mogelpackung des Monats April“.
Kellogg’s
Zehn verschiedene Kellogg’s-Marken waren im Frühjahr von einer versteckten Preiserhöhung betroffen. Der Konzern hat die Füllmengen reduziert, viele Verpackungen sehen jedoch genauso aus wie vorher und die Preise blieben gleich. Das ergab eine Verteuerung von 14 Prozent. Für das Täuschungsmanöver vergab die Verbraucherzentrale Hamburg den Negativ-Preis „Mogelpackung des Monats April“.
Im Sommer lecker Eis essen? Das wurde im Juni bei Rewe bis zu 33 Prozent teurer. Betroffen waren die Sorten Milka, Oreo, Toblerone und Daim. Statt vier gab es nur noch drei Stieleise pro Packung. „Der Eishersteller Froneri teilte uns mit, dass er dem Handel sowohl 3er- als auch 4er-Packs anbiete. Rewe hat sich für das bessere Geschäft entschieden“, so die Verbraucherzentrale Hamburg.
Milka-Eis
Im Sommer lecker Eis essen? Das wurde im Juni bei Rewe bis zu 33 Prozent teurer. Betroffen waren die Sorten Milka, Oreo, Toblerone und Daim. Statt vier gab es nur noch drei Stieleise pro Packung. „Der Eishersteller Froneri teilte uns mit, dass er dem Handel sowohl 3er- als auch 4er-Packs anbiete. Rewe hat sich für das bessere Geschäft entschieden“, so die Verbraucherzentrale Hamburg.
Bei Mars Minis, Bounty Minis, Milky Way Minis, Snickers Minis sowie Twix Minis wurden im Sommer die Füllmengen reduziert. Kunden zahlen jetzt bis zu 14 Prozent mehr. Das war die sechste Füllmengenänderung in zehn Jahren. Dafür gab es von der Verbraucherzentrale Hamburg den Negativ-Preis „Mogelpackung des Monats August“.
Mars Mini und Co
Bei Mars Minis, Bounty Minis, Milky Way Minis, Snickers Minis sowie Twix Minis wurden im Sommer die Füllmengen reduziert. Kunden zahlen jetzt bis zu 14 Prozent mehr. Das war die sechste Füllmengenänderung in zehn Jahren. Dafür gab es von der Verbraucherzentrale Hamburg den Negativ-Preis „Mogelpackung des Monats August“.
Katzen die mit „Felix Sensations Gelees“ und „Felix So gut wie es aussieht“ gefüttert werden, haben nun 15 Prozent weniger im Napf. Nach dem Prinzip weniger Inhalt bei gleichem Preis, wurde das Futter so um 18 Prozent teurer. Kurz nach der Füllmengenreduzierung bewarb Nestlé sein Felix-Katzenfutter obendrein mit der „<a href="https://www.purina.de/katze/felix/Garantie/" rel="nofollow noopener" target="_blank" data-ylk="slk:Napf-Leer-Garantie" class="link rapid-noclick-resp">Napf-Leer-Garantie</a>“.
Felix Katzenfutter
Katzen die mit „Felix Sensations Gelees“ und „Felix So gut wie es aussieht“ gefüttert werden, haben nun 15 Prozent weniger im Napf. Nach dem Prinzip weniger Inhalt bei gleichem Preis, wurde das Futter so um 18 Prozent teurer. Kurz nach der Füllmengenreduzierung bewarb Nestlé sein Felix-Katzenfutter obendrein mit der „Napf-Leer-Garantie“.
Das war eine der höchsten Preiserhöhungen in der 15-jährigen Geschichte der Mogelpackungsliste: Bio Direktsaft von Hipp wurde um 115 Prozent teurer! Der Flasche des Bio-Karottensafts wurde verkleinert. Drin sind jetzt nur noch 330 Milliliter, statt vorher 500 Milliliter. Gleichzeitig wurde der Preis erhöht. Auch bei der Sorte „100 % Bio Direktsaft Milder Apfel“ wurde die Packungsgröße auf 330 Milliliter verkleinert, die Preiserhöhung im Handel liegt ebenfalls bei 115 Prozent. Dafür bekam der Babynahrungs-Hersteller den unrühmlichen Titel „Mogelpackung des Monats September“.
Bio Direktsaft von Hipp
Das war eine der höchsten Preiserhöhungen in der 15-jährigen Geschichte der Mogelpackungsliste: Bio Direktsaft von Hipp wurde um 115 Prozent teurer! Der Flasche des Bio-Karottensafts wurde verkleinert. Drin sind jetzt nur noch 330 Milliliter, statt vorher 500 Milliliter. Gleichzeitig wurde der Preis erhöht. Auch bei der Sorte „100 % Bio Direktsaft Milder Apfel“ wurde die Packungsgröße auf 330 Milliliter verkleinert, die Preiserhöhung im Handel liegt ebenfalls bei 115 Prozent. Dafür bekam der Babynahrungs-Hersteller den unrühmlichen Titel „Mogelpackung des Monats September“.
Weichspüler-Flasche schon wieder leer? Dann sollten Sie mal einen genauen Blick auf die Verschlusskappe werfen, mit der Sie den Weichspüler dosieren – zumindest wenn Sie Lenor benutzen. Denn Procter & Gamble, der Hersteller dieser Marke, hat „klammheimlich die Verschlusskappe vergrößert“, berichtete die Verbraucherzentrale Hamburg im Oktober. Darüber hinaus wurden die Füllmengen reduziert. In der Lenor-Flasche sind jetzt nur noch 930 Milliliter statt vorher 990 Milliliter. Insgesamt kommt so eine Verteuerung von 27 Prozent zustande, rechneten die Verbraucherschützer vor. Die ganze Geschichte finden Sie <a href="https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/neue-mogelpackungen-tricksereien-bei-weichspuler-120308766.html" data-ylk="slk:hier;outcm:mb_qualified_link;_E:mb_qualified_link;ct:story;" class="link rapid-noclick-resp yahoo-link">hier</a>.
Lenor
Weichspüler-Flasche schon wieder leer? Dann sollten Sie mal einen genauen Blick auf die Verschlusskappe werfen, mit der Sie den Weichspüler dosieren – zumindest wenn Sie Lenor benutzen. Denn Procter & Gamble, der Hersteller dieser Marke, hat „klammheimlich die Verschlusskappe vergrößert“, berichtete die Verbraucherzentrale Hamburg im Oktober. Darüber hinaus wurden die Füllmengen reduziert. In der Lenor-Flasche sind jetzt nur noch 930 Milliliter statt vorher 990 Milliliter. Insgesamt kommt so eine Verteuerung von 27 Prozent zustande, rechneten die Verbraucherschützer vor. Die ganze Geschichte finden Sie hier.
Die neue Rama-Sorte hat eine „hochwertige Rezeptur“ und „ist unsere Premium-Margarine, eben unser Meisterstück“, erklärte der Hersteller Upfield gegenüber der Verbraucherzentrale Hamburg den höheren Preis der neuen Rama „Unser Meisterstück“. Im Vergleich zur klassischen Rama kostet das „Meisterstück“ 43 Prozent mehr. Die Marktbeobachter fanden aber heraus, dass die Rezeptur des „Meisterstücks“ gar nicht neu ist. Sie sei quasi identisch mit der der alten Sorte „Rama mit Buttermilch“: „Wir glauben, dass Upfield einfach einer alten Rama-Sorte einen neuen Namen gab und sie in eine neue Verpackung gesteckt hat, um sie deutlich teurer verkaufen zu können“. Nach Recherchen der Experten kostete der 500-Gramm-Becher „Rama mit Buttermilch“ vor zwei Jahren 1,59 Euro. Im Becher des „neuen Meisterstücks“ stecken aber für 1,79 Euro nur 350 Gramm. Vergleiche man die Preise dieser beiden Produkte, sei die neue Margarine nicht nur 43 Prozent, sondern sogar 61 Prozent teurer.
Rama „Unser Meisterstück“
Die neue Rama-Sorte hat eine „hochwertige Rezeptur“ und „ist unsere Premium-Margarine, eben unser Meisterstück“, erklärte der Hersteller Upfield gegenüber der Verbraucherzentrale Hamburg den höheren Preis der neuen Rama „Unser Meisterstück“. Im Vergleich zur klassischen Rama kostet das „Meisterstück“ 43 Prozent mehr. Die Marktbeobachter fanden aber heraus, dass die Rezeptur des „Meisterstücks“ gar nicht neu ist. Sie sei quasi identisch mit der der alten Sorte „Rama mit Buttermilch“: „Wir glauben, dass Upfield einfach einer alten Rama-Sorte einen neuen Namen gab und sie in eine neue Verpackung gesteckt hat, um sie deutlich teurer verkaufen zu können“. Nach Recherchen der Experten kostete der 500-Gramm-Becher „Rama mit Buttermilch“ vor zwei Jahren 1,59 Euro. Im Becher des „neuen Meisterstücks“ stecken aber für 1,79 Euro nur 350 Gramm. Vergleiche man die Preise dieser beiden Produkte, sei die neue Margarine nicht nur 43 Prozent, sondern sogar 61 Prozent teurer.
Als „Marketing-Trickserei“ bezeichnete die Verbraucherzentrale Hamburg die Verteuerung von Luftschokolade bei Aldi Nord. Um die versteckte Preiserhöhung „besonders clever zu kaschieren“, verkauft der Discounter die Schokolade nun unter einem neuen Namen, berichtet die Verbraucherzentrale Hamburg auf ihrer Facebook-Seite. Betroffen ist Chateau Pur Luftschokolade. Die liegt jetzt in ganz ähnlicher Verpackung unter dem Produktnamen Smoove Luftschokolade in den Regalen des Händlers. Die Zutatenliste des „neuen“ Produkts sei unverändert, so die Verbraucherschützer. Und auf den ersten Blick könne man sogar meinen, dass Smoove günstiger ist. „Der neue Preis (59 Cent) scheint günstiger als der für das alte Produkt (69 Cent). Nur wer den Grundpreis im Blick hat, bemerkt die versteckte Preiserhöhung von 14 Prozent“, so die Verbraucherzentrale. In der neuen Verpackung stecken nur noch 90 Gramm Schokolade, statt wie in der alten 120 Gramm.
Luftschokolade von Aldi
Als „Marketing-Trickserei“ bezeichnete die Verbraucherzentrale Hamburg die Verteuerung von Luftschokolade bei Aldi Nord. Um die versteckte Preiserhöhung „besonders clever zu kaschieren“, verkauft der Discounter die Schokolade nun unter einem neuen Namen, berichtet die Verbraucherzentrale Hamburg auf ihrer Facebook-Seite. Betroffen ist Chateau Pur Luftschokolade. Die liegt jetzt in ganz ähnlicher Verpackung unter dem Produktnamen Smoove Luftschokolade in den Regalen des Händlers. Die Zutatenliste des „neuen“ Produkts sei unverändert, so die Verbraucherschützer. Und auf den ersten Blick könne man sogar meinen, dass Smoove günstiger ist. „Der neue Preis (59 Cent) scheint günstiger als der für das alte Produkt (69 Cent). Nur wer den Grundpreis im Blick hat, bemerkt die versteckte Preiserhöhung von 14 Prozent“, so die Verbraucherzentrale. In der neuen Verpackung stecken nur noch 90 Gramm Schokolade, statt wie in der alten 120 Gramm.

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