Nach Österreich-Pleite: Olympia-Traum droht zu platzen

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Nach Österreich-Pleite: Olympia-Traum droht zu platzen
Nach Österreich-Pleite: Olympia-Traum droht zu platzen

Der Olympia-Traum der deutschen Eishockey-Frauen droht schon früh zu platzen.

Zum Auftakt des Qualifikationsturniers in Füssen verlor das favorisierte Team von Bundestrainer Thomas Schädler 0:3 (0:1, 0:1, 0:1) gegen Österreich und ist nun auf Schützenhilfe angewiesen.

„Wir hatten viele Chancen, viel Überzahl. Aber wenn man die Dinger nicht reinmacht, wird‘s schwierig. Mit null Toren gewinnt man kein Spiel“, sagte Verteidigerin Anna-Maria Reich bei MagentaSport: „Am Ende hat auch ein bisschen Scheibenglück gefehlt.“

Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) begann stark, konnte ihre Überlegenheit aber nicht nutzen. Ein Konter der Österreicherinnen bei deutscher Überzahl führte zum 0:1 durch Theresa Schafzahl (19.).

Den zweiten Gegentreffer verhinderte Torhüterin Sandra Abstreiter zunächst, als sie einen Penalty von Anna Meixner parierte (34.). Dann patzte die US-Collegespielerin beim 0:2 durch Janine Weber (35.), die im Schlussdrittel noch einmal traf (55.). DEB-Kapitänin Julia Zorn und Co. erzielten trotz achtmaliger Überzahl kein Tor.

Nur die Turniersiegerinnen lösen das Ticket für die Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar 2022). Die weiteren Gegner der deutschen Mannschaft sind am Samstag Italien und am Sonntag Dänemark (beide 12.00 Uhr/MagentaSport).

Die DEB-Frauen hatten vor vier Jahren die Qualifikation für die Spiele in Pyeongchang verpasst. Ohne Olympia drohen Kürzungen bei den Fördergeldern und den Bundeswehrstellen für die Spielerinnen.

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