Özil verrät: So zerstritten sich Perez und sein Vater

Matze
90Min

​London/ Madrid - Drei Jahre spielte Mesut Özil für Real Madrid. 2013 dann der Wechsel zu seinem aktuellen Arbeitgeber Arsenal London. Mit der Veröffentlichung seiner Autobiografie sind jetzt allerdings Neuigkeiten aufgetaucht, die den damaligen Wechsel von Real Madrid zum FC Arsenal klarer machen. Sein Berater zu der Zeit, Vater Mustafa, zoffte sich wohl ordentlich mit Reals Präsidenten Florentino Perez und sorgte somit für das Aus von Mesut Özil bei Real Madrid.

Foto: Getty Images

„Die Magie des Spiels“ heißt die kürzlich erschienene Autobiografie. Dort beschreibt Özil eine heikle Situation bei Real Madrid gemeinsam mit Präsident Florentino Perez und seinem Vater und Berater Mustafa. 



​​Was er nun in einem Interview mit der ​Welt klarstellt, ist erstaunlich. " Ich bin nicht böse auf meinen Vater. Er hat in dem Gespräch mit Perez einfach nicht die nötige Erfahrung gehabt, darum eskalierte die Situation irgendwann." so der Nationalspieler.


​ Durch die Eskalation wurde der Weltmeister in Folge dessen an Arsenal London abgegeben.
​Özil selber stellte daraufhin fest, dass sich die Wege von ihm und seinem Vater als Berater ebenfalls trennen mussten. Kurz nach dem Wechsel, im Okotber 2013, tauschte der in Gelsenkirchen geborene Deutsch-Türke seinen Berater aus. "Ich  habe zu ihm gesagt: Du bist mein Vater, ich liebe Dich. Aber als Berater will ich Dich nicht mehr", sagte Özil. 


Aktuell läuft es für den 28-jährigen deutschen Nationalspieler nicht optimal. Mit dem FC Arsenal steht er nur auf Rang sechs der Premier League. Das hieße im Umkehrschluss: nächste Saison europäische Bühne ohne Arsenal London. Das gab es die letzten 20 Jahre nicht mehr! Immer wieder kommen auch Gerüchte auf, dass Mesut Özil nicht mehr zufrieden ist und mit einem Wechsel liebäugelt. Bleibt nur zu hoffen, dass es diesmal keinen Disput zwischen seinem Berater  Dr. Erkut Sögüt und den Verantwortlichen vom FC Arsenal gibt. 

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