Nach 0:1 gegen China: Südkorea will an Uli Stielike festhalten

Trotz der Pleite gegen China darf Uli Stielike in Südkorea weiterarbeiten. Für den Verbandsboss habe man "kein schlechtes Match gespielt."

Uli Stielike kann trotz der überraschenden 0:1-Niederlage gegen China in der WM-Qualifikation als Nationaltrainer Südkoreas seine Arbeit fortsetzen. "Wir haben kein so schlechtes Match gespielt, und die Chancen auf das Weiterkommen sind weiterhin intakt", sagte Verbandspräsident Chung Mong-Gyu nach der Rückkehr nach Seoul.

Stielike arbeitet seit 2014 als Chefcoach bei den Asiaten, sein Vertrag läuft bis zur WM-Endrunde 2018 in Russland. Nach der erst zweiten Niederlage in 32 Spielen gegen China hatten südkoreanische Medien über eine vorzeitige Ablösung des Europameisters von 1980 spekuliert.

Ungeachtet des sportlichen Rückschlags nimmt das Team des 62-Jährigen immer noch Rang zwei in der asiatischen WM-Qualifikation ein. Diese Platzierung würde ausreichen, um den direkten Sprung zur WM-Endrunde zu schaffen. Nächster Gegner der Südkoreaner ist vor eigenem Publikum Außenseiter Syrien.

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