109. Tour de France: Vorschau auf die 9. Etappe

109. Tour de France: Vorschau auf die 9. Etappe
109. Tour de France: Vorschau auf die 9. Etappe

9. Etappe: Aigle - Chatel Les Portes du Soleil (192,9 km)

Vor dem zweiten Ruhetag endet die anspruchsvolle erste Woche der Tour mit der ersten Bergetappe in den Alpen. Auf dem Weg dorthin führt die Strecke das Fahrerfeld gleich zweimal am Premieren-Startort Aigle vorbei, der eine große Bedeutung für den Radsport hat: Der Weltverband UCI hat seinen Sitz in dem kleinen Ort im Canton de Vaud.

Bevor Aigle jedoch am Sonntag während der Etappe ein zweites Mal durchquert wird, haben die Fahrer bereits drei Anstiege in den Beinen. Nach der ersten kleinen Prüfung am Cote de Bellevue (4. Kategorie) vor den Toren des Vortages-Zielorts Lausanne wird es ernst: Es folgen nach 108 km der 13,3 km lange und im Schnitt 4,1 Prozent steile Anstieg zum Col des Mosses und nach 131,8 km der Col de la Croix mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,6 Prozent auf 8,1 km.

Nachdem der Tross sich endgültig aus Aigle verabschiedet hat, nimmt das große Finale Fahrt auf. Ausreißer mit guten Kletterqualitäten haben beste Chancen auf einen Tagessieg. Am vierten und letzten Berg des Tages, dem Pas de Morgins, kommen noch einmal 15,4 km Anstieg auf die Fahrer zu, ehe nach der Abfahrt das Ziel in Chatel Les Portes du Soleil wartet.

Der Zielort ist nach 1975 erst zum zweiten Mal Tour-Etappenort. Bei der Premiere gewann Lucien van Impe dort ein Bergzeitfahren. Im Folgejahr feierte van Impe seinen ersten Tour-Gesamtsieg. Er ist damit der bislang letzte Belgier, der Paris in Gelb erreicht hat.

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