116 Jahre Knast! Ex-CS:GO-Profi droht lange Gefängnisstrafe

Florian Merz
Sport1

Es ist das Hammerurteil im eSports: 116 Jahre hinter Gittern!

Mit dieser Anklage sieht sich gegenwärtig die Counter-Strike-Spielerin Shay "shAay" Victorio konfrontiert. Sie soll angeblich Teil eines Unternehmens gewesen sein, das in dem Zeitraum von 2013 bis 2017 mehr als einhundert Kunden um ihr Geld geprellt hat – es wurden weder Waren ausgeliefert noch Rückerstattungen angeboten.

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Nun hat ein brasilianisches Gericht den ehemaligen Counter-Strike-Pro zu einer Haftstrafe von mehr als 116 Jahren verurteilt. Da in Brasilien jedoch die maximale Haftstrafe auf 30 Jahre begrenzt ist, droht der Spielerin "nur" ein Viertel der ausgesprochenen Strafe.

Über zehn Jahre Profi

shAay selbst äußerte sich bereits via Instagram zu den Vorwürfen und nennt ihren Ex-Mann als treibende Kraft hinter dem Betrug. Dieser sei hierfür zu 100% verantwortlich und hatte nach der Trennung die volle Verantwortung übernommen.

Darüber hinaus arbeite sie mit ihrer Persönlichkeit, streame beinah täglich live im Internet und verfügt über eine einegtragene Adresse. Das Ganze würde überhaupt nicht zu ihr passen, so Victorio. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist nicht klar, wie es in dem vorliegenden Prozess weitergeht - shAay kann das Urteil nach wie vor anfechten beziehungsweise in Berufung gehen.


Shay "shAay" Victorio war mehr als ein Jahrzehnt als professionelle Counter-Strike-Spielerin aktiv und beendete erst im vergangenen Jahr ihre eSports-Karriere. In dieser Zeit arbeitete sie mit bekannten eSports-Brands & -Organisationen wie mibr, ProGaming, paiN, Santos Dexerity und Bookamp zusammen.

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