17-Jährige gewinnt Gold und ihre Fans in Alaska gehen steil

  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
·Freie Journalistin
·Lesedauer: 2 Min.
In diesem Artikel:
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.

Es ist eine Sensation: Die 17-jährige Amerikanerin Lydia Jacoby hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die Goldmedaille im 100-Meter-Brustschwimmen gewonnen. In ihrer Heimat Alaska flippten ihre Freunde und Familie regelrecht aus, nachdem sie den Sieg auf dem Bildschirm verfolgt hatten.

Lydia Jacoby ist die erste olympische Schwimmerin aus Alaska – und konnte direkt Gold verbuchen! (Bild: Getty Images)
Lydia Jacoby ist die erste olympische Schwimmerin aus Alaska – und konnte direkt Gold verbuchen! (Bild: Getty Images)

Die derzeitige Stimmung im 2700-Seelen-Dorf Seward in Alaska als ekstatisch zu beschreiben, wäre untertrieben, denn Lydia Jacoby hat ihre Heimat mit ihrem Sieg in Tokio wirklich stolz gemacht. Wie unbändig der Freudentaumel direkt nach ihrem sensationellen Finish war, zeigt ein Video, das in den sozialen Medien viral geht: Darauf zu sehen ist die unbändige Freude von Jacobys Freunden und Verwandten, die sich einstellt, als sie die Wand als erste berührt. Wie wild springen die Zuschauer auf und ab, fallen sich in die Arme und kreischen lauthals. Denn was ihr Mädchen an diesem Tag gezeigt hat, ist herausragend.

Es sind Szenen wie diese, die Sportwettbewerbe wie die Olympischen Spiele so besonders machen: denn das Einzige, was noch größer ist, als die Leistungen, die wir als Zuschauer zu sehen bekommen, sind die Emotionen, die Momente wie Jacobys Sieg auslösen. “Ich habe mir das Video nun schon 15 Mal angeschaut und bekomme immer noch Gänsehaut”, schreibt eine Userin auf Twitter. "Es ist wundervoll die unbändige Freude dieser Menschen zu sehen", findet ein anderer.

Kleinstadt-Mädchen zeigt große Leistung

Dass Jacoby selbst nicht mit diesem Sieg gerechnet hat, zeigt die Szene nach dem Wettbewerb: die 17-jährige zieht sich die Schwimmbrille herunter und blickt zur Anzeigetafel – als sie ihre Platzierung mit einer Zeit von 1:04:95 Minuten für die Strecke von 100 Meter sieht, wirkt sie überrascht und auch als ihre Mannschaftskollegin Lily King (die Bronze gewann) sie wenig später mit einer Umarmung beglückwünscht, ändert sich ihr verblüffter Gesichtsausdruck nicht.

Verübeln kann man dem Mädchen die Fassungslosigkeit wohl nicht: Jacoby ist die erste olympische Schwimmerin aus Alaska, was wohl auch daran liegen dürfte, dass es im nördlichsten Bundesstaat der Vereinigten Staaten nur einen einzigen 50-Meter-Pool gibt.

Kajakslalom: Ricarda Funk holt erste Goldmedaille für Deutschland

"Die bekanntesten Schwimmer kommen in der Regel aus großen Vereinen", sagte die Gold-Medaillen-Gewinnerin gegenüber der Nachrichtenagentur AP. "Dass ich gewonnen habe, obwohl ich aus einem kleinen Verein in einer kleinen Stadt komme, zeigt, dass jeder etwas Großes erreichen kann, egal woher er kommt."

VIDEO: Diese Länder haben die Spiele boykottiert

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.