2:0 gegen Hertha - Werders Europa-League-Wunder rückt näher

SID
2:0 gegen Hertha - Werders Europa-League-Wunder rückt näher

Nach monatelangem Abstiegskampf gerät die Europa League für Werder Bremen mehr und mehr in Reichweite. Die Hanseaten setzten auch gegen Hertha BSC mit einem ungefährdeten 2:0 (2:0)-Erfolg ihre Erfolgsserie fort und feierten vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion ihren fünften Heimsieg hintereinander. Für die Gäste war es hingegen die neunte Auswärtsniederlage in Serie.
Nach einem sehenswerten Pass des erneut überragenden Max Kruse brachte Fin Bartels die Platzherren schon in der neunten Minute in Führung. Für das zweite Tor zeichnete Kruse (15.) nach einem Fehlpass von Hertha-Torhüter Rune Jarstein selbst verantwortlich - es war der 14. Saisontreffer des 29-Jährigen, der zuletzt beim 4:2 in Ingolstadt einen Viererpack für Werder erzielt hatte. Die Norddeutschen rückten in der Tabelle damit bis auf einen Punkt an die Gäste heran.
Die stark ersatzgeschwächten Berliner fanden nie wirklich in die fast durchweg einseitige Partie. Selbst nach den schnellen Gegentoren fand die Mannschaft von Trainer Pal Dardai in der Offensive kaum statt. Es dauerte bis zur 38. Minute, ehe das Werder-Tor durch einen Kopfball von Vladimir Darida erstmals in Gefahr geriet.
Werder-Coach Alexander Nouri konnte es sich sogar erlauben, seine Rekonvaleszenten Serge Gnabry und Thomas Delaney zunächst auf der Reservebank zu belassen. Bester Stimmung bejubelte das Bremer Publikum in der Halbzeitpause einen der seltenen Besuche von Ex-Trainer Thomas Schaaf in der Arena am Osterdeich.
Nach dem Seitenwechsel ersetzte Delaney bei den Grün-Weißen den Österreicher Florian Grillitsch. Hertha BSC kam jetzt zu mehr Spielkontrolle, entwickelte einen stärkeren Offensivdruck, doch die Aktionen blieben zumeist harmlos. Ausnahme: Ein Flachschuss von Salomon Kanou in der 52. Minute.
In der Folgezeit schalteten die Grün-Weißen einen Gang zurück, ließen eine Berliner Feldüberlegenheit zu, gerieten aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Das mögliche 3:0 vergab Theodor Gebre Selassie nach Flanke von Delaney (71.).
Das besonders in der ersten Halbzeit blendend aufgelegte Angriffsduo Kruse/Bartels verdiente sich bei den Platzherren die Bestnote. Auf Seiten der Berliner konnte nur Darida überzeugen.






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