2:3 gegen Mainz - Wölfe mit Heimniederlage in die Sommerpause

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2:3 gegen Mainz - Wölfe mit Heimniederlage in die Sommerpause
2:3 gegen Mainz - Wölfe mit Heimniederlage in die Sommerpause

Champions-League-Teilnehmer VfL Wolfsburg hat sich mit einer Heimniederlage in die Sommerpause verabschiedet. Die Niedersachsen verloren gegen den FSV Mainz 05 nicht unverdient mit 2:3 (0:1). Die lange abstiegsgefährdeten Gäste bestätigten ihren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen und waren ein mehr als gleichwertiger Gegner.

Für den Führungstreffer sorgte Jean Paul Boetius. Der Mittelfeldspieler schloss in der 44. Minute einen sehenswert vorgetragenen Angriff mit einem Flachschuss ab. Maximilian Philipp (47.) glich aus. In der 54. Minute war Robin Quaison zum 2:1 für die Rheinhessem erfolgreich, erneut wirkte die Wolfsburger Hintermannschaft unsortiert. Joao Victor (66.) glich erneut aus, doch Stefan Bell (78.) stellte auf 3:2 für den FSV.

Von Beginn an machte die Mannschaft von Trainer Bo Svensson deutlich, dass sie sich in der Volkswagen-Arena etwas ausrechnete. Die Platzherren hatten zwar Feldvorteile, doch die besseren Einschussmöglichkeiten lagen klar bei den Mainzern.

Boetius hätte schon in der 5. Minute seinen ersten Treffer erzielen können, scheiterte jedoch an VfL-Torhüter Pavao Pervan, der den am Knie operierten Stammkeeper Koen Casteels gut vertrat. Bei zwei weiteren Mainzer Torchancen in der 11. und 28. Minute war der Österreicher auf dem Posten.

Das Team von Coach Oliver Glasner agierte zunächst zu ideenlos, Mainz hatte keine Mühe, sich in der Defensive immer wieder rechtzeitig zu sortieren. Gefahr drohte nur in der 11. Minute, als Wout Weghorst mit einem Kopfball aus kurzer Distanz an Finn Dahmen scheiterte.

Es war in den ersten 45 Minuten die einige bemerkenswerte Szene des Niederländers, der kurz vor der Partie in die Schlagzeilen geraten war. Die Gazzetta della Sport meldete, dass Jose Mourinho, neuer Trainer bei der AS Rom, den niederländischen Torjäger gern verpflichten würde.

Nach dem zweiten Gegentor reagierte Glasner und baute die indisponierte VfL-Defensive um. Die wurde in der Folgezeit auch weniger gefordert, weil die Norddeutschen ihr Heil mehr und mehr in der Offensive suchten. Doch weiterhin taten sie sich schwer, das Mainzer Bollwerk zu knacken.

Immer wieder beorderte Glasner seine Schützlinge weiter nach vorne. Der Österreicher ist in den vergangenen Wochen einem Bekenntnis zu seinem aktuellen Arbeitgeber regelmäßig ausgewichen. Wegen Problemen mit VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke ist fraglich, ob der Coach seinen noch bis 2022 laufenden Vertrag erfüllen wird.