2. Liga: Dresdens Minge über Union: "Da kann man mit einem Auge hinschauen"

Sportdirektor Ralf Minge von Dynamo Dresden hat die Entwicklung beim Ost-Rivalen Union Berlin gelobt. Der Weg des Spitzenreiters könne auch für Dynamo Vorbildcharakter haben.

Sportdirektor Ralf Minge von Dynamo Dresden hat die Entwicklung beim Ost-Rivalen Union Berlin gelobt. Der Weg des Spitzenreiters könne auch für Dynamo Vorbildcharakter haben.

"Definitiv, da kann man schon mal mit einem Auge hinschauen", sagte der 56-Jährige dem kicker. Die Köpenicker hätten die Phase des Etablierens und Stabilisierens genutzt, "um kleine Schritte zu gehen und sich nicht selbst zu überholen", so Minge.

Für seinen eigenen Klub forderte der frühere Dynamo-Profi Augenmaß. "Wir haben in den letzten drei Jahren einen Riesenspagat hinbekommen", sagte der Sportdirektor. Der Klub tue gut daran, sich "wirtschaftlich und sportlich erst einmal auf dem jetzigen Level zu stabilisieren".

Minge hatte den Klub im Februar 2014 übernommen und von der Fast-Insolvenz zu einem wirtschaftlich gesunden Zweitligisten geführt. Die Entwicklung sei jedoch längst noch nicht abgeschlossen. "Man sieht ja in Mainz, Augsburg und vor allem in Freiburg, dass mit vergleichsweise geringeren wirtschaftlichen Möglichkeiten ein erfolgreicher Weg gefunden werden kann."

Die Zusammenarbeit mit einem Investor schloss Minge für die Zukunft jedoch aus. "Wir tun gut daran, keine Abhängigkeiten einzugehen. Ein Ismaik oder Kühne sind ja auch keine Garantie für Erfolg. Und man weiß nie, welcher Flurschaden dann mal eventuell hinterlassen wird."

Mehr bei SPOX: HSV-Hoffnungsträger Wood ist Klinsmann dankbar | Lügen und Druck: Keller-Abrechnung mit S04 | Union Berlin setzt weiter auf Zingler - Präsident bis 2021

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen