2. Liga: "Wir sind schockiert": KSC distanziert sich von Randalierern

Der Karlsruher SC hat sich von seinen randalierenden Fangruppen distanziert und juristische Maßnahmen gegen die Rowdys angekündigt. Das Zweitligaderby zwischen dem VfB Stuttgart und dem KSC (2:0) hatte am Sonntag kurz vor dem Abbruch gestanden, weil unmittelbar vor Beginn der zweiten Halbzeit erneut Leuchtkörper aus dem Gästeblock geflogen kamen.

Der Karlsruher SC hat sich von seinen randalierenden Fangruppen distanziert und juristische Maßnahmen gegen die Rowdys angekündigt. Das Zweitligaderby zwischen dem VfB Stuttgart und dem KSC (2:0) hatte am Sonntag kurz vor dem Abbruch gestanden, weil unmittelbar vor Beginn der zweiten Halbzeit erneut Leuchtkörper aus dem Gästeblock geflogen kamen.

"Wir sind schockiert über die Ausmaße und hoffen, dass die Ermittlungen zu Ergebnissen führen und Täter namentlich festgestellt werden können, damit auch wir als Verein konsequent handeln können", heißt es in einer von KSC-Präsident Ingo Wellenreuther und den beiden Vizepräsidenten Günter Pilarsky und Holger Siegmund-Schultze am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung.

Die Badenern drohten den Anhängern die "gesamte Bandbreite unserer Sanktionsmöglichkeiten" an. "Das geht von Regressforderungen über Maßnahmen wie Stadionverbot, Vereinsausschluss und mehr", teilte das Trio mit.

Verein will reagieren

Bereits am Montag hatte sich das Präsidium des Tabellenletzten zu einer Sondersitzung getroffen, an der auch der Vorsitzende des Verwaltungsrats, der Sicherheitsbeauftragte, der hauptamtliche Fanbeauftragte und der Leiter des Ordnungsdienstes teilnahmen. "Wir haben uns dabei von allen Beteiligten einen Situationsbericht geben lassen und uns über die weitere Vorgehensweise und mögliche Maßnahmen ausgetauscht", hieß es vonseiten des KSC.

Der Verein will auch auf die Verwendung von Sturmhauben reagieren, auf denen das Klub-Logo zu sehen war: "Wir werden hier alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen - sowohl was die illegale Produktion unter rechtswidriger Verwendung unseres Logos, den Verkauf als auch das Tragen der Sturmhauben selbst betrifft."

Schiedsrichter Christian Dingert (Lebecksmühle) hatte beide Mannschaften nach den Vorfällen am Sonntag wieder in die Kabine geschickt. Erst nach einer Verzögerung von zwölf Minuten konnte die zweite Halbzeit beginnen.

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