3. Liga: Duisburg auf Zweitliga-Kurs - Magdeburg torlos

Spitzenreiter MSV Duisburg hat in der 3. Liga sein Zwischentief offenbar überwunden und wieder Kurs in Richtung Aufstieg genommen. Die Zebras feierten nach zuvor vier Spielen in Serie ohne Sieg gegen Rot-Weiß Erfurt trotz eines 0:1-Rückstands noch einen 3:2 (2:1)-Sieg und haben damit sieben Punkte Vorsprung auf den neuen Tabellendritten Jahn Regensburg.

Spitzenreiter MSV Duisburg hat in der 3. Liga sein Zwischentief offenbar überwunden und wieder Kurs in Richtung Aufstieg genommen. Die Zebras feierten nach zuvor vier Spielen in Serie ohne Sieg gegen Rot-Weiß Erfurt trotz eines 0:1-Rückstands noch einen 3:2 (2:1)-Sieg und haben damit sieben Punkte Vorsprung auf den neuen Tabellendritten Jahn Regensburg.

"Nach dem Rückstand hat meine Mannschaft Charakter gezeigt und das Spiel gedreht. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen", sagte MSV-Coach Ilja Grujew. Sein Erfurter Kollege Stefan Krämer ergänzte: "Wir waren dem MSV ebenbürtig und haben ihm die Stirn geboten."

Der 1. FC Magdeburg ist nach dem torlosen Unentschieden am Sonntag gegen den SV Wehen Wiesbaden mit vier Punkten Rückstand auf den MSV Tabellenzweiter. Nach dem Spiel gab der Klub bekannt, den auslaufenden Vertrag mit Trainer Jens Härtel bis 2018 verlängert zu haben.

Regensburg verschärfte durch den 2:0 (0:0)-Erfolg beim kriselnden Zweitliga-Absteiger SC Paderborn die Nöte der Ostwestfalen massiv und schob sich selbst an den bisher punktgleichen Sportfreunden Lotte auf Rang drei vorbei.

"Mit der ersten Halbzeit kann man ja noch leben. Aber in der zweiten Halbzeit habe ich bei den Spielern den Glauben an sich selbst vermisst", äußerte SCP-Coach Stefan Emmerling in der Neuen Westfälischen: "Da fühlt man sich schon etwas im Stich gelassen."

Lotte verpasste nach seinem Aus im Pokal-Viertelfinale gegen Vizemeister Borussia Dortmund am Sonntag durch ein 0:0 gegen den Halleschen FC die Rückkehr auf den dritten Platz. Halles Stefan Kleineheismann sah wegen groben Foulspiels (64.) die Rote Karte.

Chemnitzer FC mit Pleite

Vorerst den Anschluss zur Spitzengruppe abreißen lassen musste der Chemnitzer FC durch seine 0:3 (0:1)-Pleite beim VfL Osnabrück. "Wir müssen uns bei unserem Torwart Marius Gersbeck bedanken. Er ist seit Wochen auf einem Toplevel und hat heute eine überragende Partie gemacht", resümierte VfL-Coach Joe Enochs. Der CFC fiel hinter Holstein Kiel (3:0 bei Schlusslicht FSV Mainz 05 II) und Osnabrück zurück.

Im Tabellenkeller musste neben Mainz und Paderborn auch der FSV Frankfurt einen schweren Dämpfer hinnehmen. Im Abstiegsduell beim VfR Aalen musste sich der Tabellendrittletzte mit 0:2 (0:0) geschlagen geben und hat wie die punktgleichen Paderborner dahinter schon sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

Ex-Bundesligist Fortuna Köln dürfte durch seinen 2:0 (0:0) gegen die SG Sonnenhof Großaspach die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt haben und verbesserte sich in die obere Tabellenhälfte.

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