3. Liga plant Fortsetzung - doch Jena kann bis Juni nicht trainieren

Sportinformationsdienst
Sport1

Die Thüringer Landesregierung hat die Ausübung von professionellem Mannschaftssport bis zum 5. Juni untersagt.

Dies teilte Gesundheitsministerin Heike Werner am Dienstag mit.

Diese Entscheidung betrifft auch die Wiederaufnahme des Spielbetriebs von Drittligist Carl Zeiss Jena, die kein Mannschaftstraining absolvieren können.

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Das erschwert die Bestrebungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) weiter dramatisch, die Saison in der 3. Liga am 26. Mai fortzusetzen.


Für Carl Zeiss ändert sich die Lage kaum

Carl Zeiss tangiert die Entscheidung aus der Politik allerdings offenbar kaum.

Jenas Geschäftsführer Chris Förster teilte der Bild mit: "Dass der am Montag vom DFB veröffentlichte Terminplan nicht zu halten sein wird, war schon auf Basis der aktuellen Verfügungslagen absehbar. Und diese Situation hat sich mit der weiteren Verlängerung der in Thüringen geltenden Verordnung nun noch verschärft, sodass gegenwärtig an eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs vor Mitte, Ende Juni nicht zu denken ist."

Jena ist einer von acht Vereinen, die bei der Abstimmung der 20 Drittliga-Klubs gegen eine Fortsetzung der Spielzeit votiert hatten. Zehn Klubs sprachen sich für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs aus.

Lesen Sie auch