"6000 Menschen leiden" - Pyro-Problem sorgt Eberl

SPORT1
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Borussia Mönchengladbach hat ein Pyro-Problem.

Einige Fans des Bundesliga-Zweiten greifen immer wieder zu bengalischen Feuern und Rauchtöpfen, vor allem auswärts wird zu häufig gezündelt.

Die Problematik macht auch Gladbachs Sportdirektor Max Eberl schwer zu schaffen – und das schon länger.

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"Das ist ein Thema, was uns schon Jahre begleitet, und am langen Ende hat es bei uns in Rom zu extrem negativen Auswirkungen geführt. Da haben aufgrund von Pyrotechnik fast 6000 Menschen gelitten, weil sie aus dem Block nicht raus kamen", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi beim Neujahrsempfang der DFL.

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Beim Duell zwischen dem AS Rom und den Fohlen in der Europa League waren im Oktober 2019 etliche Pyro-Fackeln abgebrannt worden, die das gesamte Stadion in dicke Rauchschwaden hüllten.

Pyro-Problem: Eberl fordert Konsequenzen

In Rom habe man "wirklich leidvoll und direkt gemerkt, was für Nachteile man davon haben kann, unabhängig davon, dass es extrem gefährlich ist", sagte Eberl.

Die Situation dürfe sich nicht weiter verschärfen. "Einfach zu sagen 'Weiter machen' finde ich nicht richtig."


In der laufenden Saison waren die Anhänger der Borussia unter anderem auch beim Spiel gegen den Wolfsberger AC, dem Pokalspiel beim SV Sandhausen und der Bundesliga-Partie bei Union Berlin negativ auffällig geworden. Vor allem für die Vergehen auf internationalem Parkett droht eine harte Strafe durch die UEFA.

Eberl erklärte zur Pyro-Problematik: "Sich Gedanken machen, das gehört sich einfach. Aber momentan finde ich es einfach zu gefährlich."

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