Abfahrer Dreßen vor Comeback in "GAP"

SID
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Abfahrer Thomas Dreßen soll schon beim Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen und damit noch vor seinem geplanten Einsatz bei der Ski-WM sein Comeback geben. "Wir werden sehen, ob wir ihn als Vorläufer einsetzen oder ob er beim Rennen teilnimmt", sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier am Montag der ARD.

In "GAP" steht am Freitag und Samstag mit Super-G und Abfahrt der letzte Weltcup vor den Titelkämpfen in Cortina d'Ampezzo/Italien (8. bis 21. Februar) auf dem Weltcup-Programm. Dreßen hat nach seiner Hüft-OP in diesem Winter noch kein Rennen bestritten, will aber unbedingt zur WM.

"Die ersten Versuche auf Schnee waren sehr vielversprechend, er war schmerzfrei", sagte Maier über Dreßens jüngste Fortschritte: "Er ist unser Zugpferd. Wenn es die Möglichkeit gibt, wollen wir ihn auf jeden Fall mit nach Cortina nehmen."

Auch Techniker Stefan Luitz hat wohl noch Hoffnung. Der Allgäuer nahm nach seiner Oberschenkelverletzung laut Maier am Montag wieder das Training auf.

Der Alpinchef gab für Männer und Frauen je eine Medaille als Ziel vor. "Wir brauchen nicht runterfahren und sagen, wir werden nur zum Durchreichen dabei sein", betonte Maier: "Wir werden den ein oder anderen Akzent setzen können. Ich bin von unserem Team zu 100 Prozent überzeugt."