Ablöse, Gehälter: Fans fordern Ende des Transferwahnsinns

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Ablöse, Gehälter: Fans fordern Ende des Transferwahnsinns
Ablöse, Gehälter: Fans fordern Ende des Transferwahnsinns

Lionel Messi, Cristiano Ronaldo, Jack Grealish und Romelu Lukaku - die Fußball-Welt hat in diesem Sommer den ein oder anderen Blockbuster-Transfer gesehen.

Doch wie waren diese Transfers in der angespannten finanziellen Situation rund um die Corona-Pandemie überhaupt möglich? Das System des Financial Fairplay ist in der Kritik. Eine Gehaltsobergrenze wird immer wieder diskutiert. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Wie stehen die Fußball-Fans dazu?

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Große Mehrheit fordert schärfere Regeln

Eine Umfrage von bundesligabarometer.de hat ergeben, dass sich 96,9 Prozent der befragten deutschen Fußball-Fans schärfere Regeln beim Financial Fair Play wünschen. 95,0 Prozent finden es gleichzeitig gut, dass sich die UEFA mit Möglichkeiten beschäftigt, die den Fußball fairer und wirtschaftlich nachhaltiger machen kann.

61,0 Prozent glauben zudem, dass eine Regelung rund um eine Gehaltsobergrenze und eine Luxusteuer für Fußball-Klubs sinnvoll wäre. Trotzdem geben nur 29,7 Prozent an, dass eine Abschaffung des Financial Fair Play richtig wäre.

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In Sachen Gehalt sind sich die Befragten Fußball-Fans ebenfalls zu großen Teilen einig: 95,9 Prozent fordern ein Umdenken bei Gehältern im europäischen Fußball und 95,1 Prozent wollen auch ein Umdenken bei den Transfersummen.

Fans wollen Anpassung von Gehältern und Ablösen

Rund um Spielerberater zeigt sich ein ähnliches Bild. 98,1 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Spielerberater zu hohe Beraterhonorare einstreichen. 96,0 Prozent glauben zudem, dass Spielerberater einen zu hohen Einfluss haben.

Nur bei der Herangehensweise an eine Anpassung rund um die Gehälter gehen die Meinungen auseinander. Für ein Soft-Cap-Modell sprechen sich 36,6 Prozent aus. Dabei sind die Einnahmen an die Umsätze gekoppelt. 36,4 Prozent sprechen sich für eine feste Summe als Gehaltsgrenze des Kaders aus (Hard Cap).

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Für eine Variante des Hard Cap (feste Summe für einen Spieler als Gehaltsgrenze) sprechen sich 21,1 Prozent der Befragten aus. Das bisherige Modell wünschen sich nur 3,2 Prozent.

Das Bundesliga-Barometer von Prof. Dr. Alfons Madeja in Nürnberg gehört zu den ältesten und zuverlässigsten Umfrage-Initiativen im Sport. Weitere Informationen sind über diesen Link erhältlich: https://bundesligabarometer.de/registrieren

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