Frankfurt verzichtet auf Rode, Werders Vogt startet

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Das abgesagte Bundesliga-Spiel am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt stößt Florian Kohfeldt noch immer auf. 

"Wir wollen es allen zeigen, das ist ganz klar", sagte der Trainer von Werder Bremen vor dem Pokal-Viertelfinale am Mittwoch in Frankfurt. Noch immer ist Kohfeldt, noch immer sind die Hanseaten schwer verstimmt. "Die Hauptmotivation ziehen wir daraus, dass eine schlechte Entscheidung gegen uns getroffen wurde", sagte Kohfeldt. (DFB-Pokal, Viertelfinale: Eintracht Frankfurt - Werder Bremen, Mi. ab 20.45 Uhr im LIVETICKER)


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Kohfeldt hofft auf Erfolgserlebnis

Dabei wollten die Bremer die Partie gegen die Eintracht nutzen, um in der Bundesliga die Aufholjagd im Abstiegskampf zu starten. Doch die DFL sagte das Spiel kurzfristig ab, da das Europa-League-Spiel der Eintracht in Salzburg wegen eines Orkans von Donnerstag auf Freitag verschoben worden war und die Hessen somit nur 48 Stunden bis zum nächsten Spiel gehabt hätten. 

Trotz der Absage hofft Kohfeldt in Frankfurt auf ein Erfolgserlebnis. "Man kann durch ein positives Ergebnis den Schwung in das Wochenende mitnehmen", sagte der 37-Jährige.

Gute Nachrichten gibt es für für den Werder-Coach von Kevin Vogt. Der Defensivspezialist meldete sich für Frankfurt fit und steht sogar in der Startformation. Philipp Bargfrede und Fin Bartels sind dagegen nach Verletzungen noch keine Alternativen. 

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Hütter stichelt gegen Kohfeldt

Für die Frankfurter Verantwortlichen war die Absage am Sonntag aus Eintracht-Sicht natürlich die richtige Entscheidung. Trainer Adi Hütter erlaubte sich einen Seitenhieb gegen Kohfeldt.

"Ich benötige keine Motivationsschübe von außen. Es genügt die Möglichkeit, in das Halbfinale einzuziehen", sagte Hütter: "Ich habe Verständnis für die Bremer, denn jeder kämpft für seinen Verein und für seinen Vorteil. Aber ich appelliere auch an die Empathie."

Hütter muss auf Rode verzichten

Die angeschlagenen David Abraham und Mijat Gacinovic haben am Montag Teile des Mannschaftstrainings mitgemacht. Während es für den Abwehrboss gegen Werder sogar für die Startelf reicht, muss Gacinovic zunächst auf der Bank Platz nehmen. Sebastian Rode fehlt wegen eines Magen-Darm-Infekts kurzfristig im Kader der Hessen.


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Im Pokal kam meist Frankfurt weiter

In vier Duellen bzw. fünf Spielen trafen beide Vereine im Pokal aufeinander, dabei kam die Eintracht 3-mal weiter, zuletzt vor 22 Jahren als Zweitligist (zu Hause 3:0) – das ist so lange her, da war noch nicht einmal Claudio Pizarro dabei.

Werder setzte sich nur einmal durch, auf dem Weg zum Titelgewinn 1991 im Halbfinale via Wiederholungsspiel (zu Hause 6:3 nach einem 2:2 in Frankfurt).

Letzter Frankfurter Sieg beim Kohfeldt-Debüt

Die Eintracht ist gegen Werder seit vier Pflichtspielen sieglos (2 Remis, 2 Niederlagen). Frankfurts letzter  Sieg gegen die Bremer dürfte vor allem Florian Kohfeldt in unguter Erinnerung haben. Die 1:2-Niederlage am 3. November 2017 in Frankfurt vermasselte ihm das Debüt als Werder-Coach.


Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Frankfurt: Trapp - Toure, Abraham, Hinteregger, Ndicka - Ilsanker , Sow - Chandler, Kamada, Kostic - Silva

Bremen: Pavlenka - Toprak, Vogt, Moisander - Gebre Selassie, M. Eggestein, Klaassen, Augustinsson - Bittencourt, Selke, Rashica

So können Sie das Spiel Eintracht Frankfurt - Werder Bremen LIVE verfolgen:

TV: ARD/ Sky
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