Acht Konkurrenten setzen Anwälte auf ManCity an

SPORT1
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Eine Beliebtheitswahl würde Manchester City aktuell nicht gewinnen.

Nun wollen sämtliche Top-Konkurrenten in der Premier League vor den internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen, um einen Start der Citizens in der Champions League zu verhindern.

Liverpool, ManUnited, Arsenal, Chelsea und Co. haben nach einem Bericht der Daily Mail bereits einen entsprechenden Antrag eingereicht. Aus den aktuellen Top Ten der Tabelle hat sich - abgesehen von City selbst - lediglich Sheffield United nicht beteiligt.

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Wegen ManCity: Konkurrenz schaltet Anwälte ein

Wegen der massiven Verstöße gegen das Financial Fairplay war der englische Meister im Februar für zwei Jahre von der Champions League ausgeschlossen und zu einer Geldstrafe verdonnert worden.

Gegen das Urteil hatte City Einspruch eingelegt, um die Sperre für die Königsklasse noch abzuwenden oder zumindest zu starten, bis der Einspruch gehört wird.

Genau das will die Konkurrenz allerdings mit aller Macht verhindern. Die anderen Klubs hatten sich offenbar unabhängig voneinander an eine Anwaltskanzlei gewannt, die daraufhin den Antrag beim CAS stellte.

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ManUnited und Co. fordern Aufrechterhaltung der Sperre

Darin fordern die Vereine, dass die Sperre in Kraft bleibt - während sich der Einspruch in der Schwebe befindet. Es macht deutlich, wie isoliert der aus Abu Dhabi kontrollierte Klub von Cheftrainer Pep Guardiola aktuell ist.


City wollte sich zu der Entwicklung nicht offiziell äußern, nach Informationen der Daily Mail vermutet der Klub einen seiner großen Rivalen als Drahtzieher.

Wegen der Coronakrise wird sich die CAS-Entscheidung wohl nach hinten verschieben und könnte City nach dem Vorstoß der Konkurrenz tatsächlich die Teilnahme an der Königsklasse 2020/21 kosten.

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