Achtung! Casteels greift Neuer an

Martin van de Flierdt
·Lesedauer: 2 Min.
Achtung! Casteels greift Neuer an
Achtung! Casteels greift Neuer an

Heimlich still und leise hat sich der VfL bis auf Platz drei der Bundesligatabelle geschlichen. (Tabelle der Bundesliga)

Doch die Erfolgsgeheimnisse werden für die Wölfe immer schwieriger zu hüten. Dass die Niedersachsen inzwischen mit 19 Gegentoren den kommenden Pokalgegner RB Leipzig als beste Abwehr der Liga ablösten (DFB-Pokal: RB Leipzig - VfL Wolfsburg, Mi., ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) , ist ein wesentlicher Bestandteil des Wolfsburger Laufs.

Sechs Mal spielte der VfL seit dem Rückrundenauftakt zu null. Das hatten zuvor nur einmal der FC Bayern und einmal der FC Schalke geschafft, beide kamen über diese Marke nicht hinaus.

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Mitentscheidend dafür ist Schlussmann Koen Casteels. Der belgische Nationaltorhüter, der beim 1:0-Erfolg gegen Hertha BSC mit spektakulären Paraden den Sieg festhielt, bewegt sich inzwischen in historischen Dimensionen.

Seit 666 Minuten ist er unbezwungen. Nur fünf Serien hielten in der Bundesliga-Geschichte länger.

"Wenn mal ein Spieler durchkommt, bin ich da, wo ich gebraucht werde", spielte der 28-Jährige seinen Anteil an der starken Runde der Wolfsburger herunter.

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Die starke Defensivbilanz bezeichnet er stattdessen als "Verdienst der ganzen Mannschaft. Wir lassen sehr wenig Torchancen zu. Das machen wir richtig gut."

Neuer muss sich Sorgen machen

Bleibt das so, muss sich vor allem Manuel Neuer Sorgen machen. Der Münchner kam in der Saison 2014/15 auf 688 Minuten ohne Gegentor und liegt in der Rangliste damit auf Platz fünf. Seine 770 Minuten aus dem Spieljahr 2011/12 bedeuten Rang drei.

Oliver Kahns 736 (Saison 1998/99) und 801 Minuten (Saison 2002/03) belegen die Ränge vier und zwei. An der Spitze des Rankings steht der frühere Stuttgarter Timo Hildebrand.

Vom Ende der Spielzeit 2002/03 bis in die Saison 2003/04 hinein blieb er 892 Minuten ohne Gegentreffer. Um ihn abzulösen, müsste Casteels noch drei weitere Partien zu null spielen. Bei den nächsten Ligagegnern Hoffenheim, Schalke und Bremen ist das durchaus ein realistisches Unterfangen.