ACO-Chef: Nur ein paar hundert Anfragen auf Ticket-Erstattung

André Wiegold
motorsport.com

Wegen der Coronavirus-Krise wurden die 24 Stunden von Le Mans vom Juni in den September verschoben. Trotz dieser Maßnahme scheinen die meisten Motorsport-Fans, die ein Ticket erworben haben, weiterhin mit einem Besuch des Langstrecken-Klassikers zu planen. Laut ACO-Präsident Pierre Fillon sind nur wenige Anfragen auf eine Erstattung der Tickets eingegangen.

"Bisher wurden nur wenige hundert Erstattungsanfragen für Tickets für die 24 Stunden von Le Mans registriert", sagt er. Wegen der Coronavirus-Krise wird außerdem ein sehr munterer Motorsport-Herbst erwartet, da viele Serien ihre verschobenen Rennen nachholen wollen. Einen Einfluss auf den Ticketverkauf für die 24 Stunden von Le Mans erwartet Fillon aber nicht, da auch der eigentliche Termin im Juni in einer Zeit mit vielen Events gelegen hat.

"Dann hätte es die French Open, ein internationales Fußballturnier, das Basketball-Finale und ein Formel-1-Event gegeben, es hat sich also nicht viel an der Situation verändert", erklärt der ACO-Strippenzieher." Die Qual der Wahl für die Motorsport-Fans sieht Fillon nicht als Problem an.

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Es ist nicht das erste Mal, dass die 24 Stunden von Le Mans im September stattfinden. Im Jahr 1968 musste das Rennen bereits wegen der Studentenstreiks in Frankreich in den September verlegt werden. "Damals kamen 300.000 Zuschauer an die Strecke", so Fillon. "Egal was passiert, wir geben unser Bestes, um die Fans, Zulieferer und Partner zufriedenzustellen. Es ist eine Teamarbeit."

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Interview: ACO und FIA über die Zukunft der 24h Le Mans und der WEC

Mit Bildmaterial von LAT.

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