Aktuelles Cover einer Zeitschrift für „atemberaubende“ Darstellung von Mutter und Kind gefeiert

<em>Bild via Today's Parent. Foto von Hannah Spencer.</em>
Bild via Today's Parent. Foto von Hannah Spencer.

Das Cover der Juliausgabe der Zeitschrift Today’s Parent befasst sich mit einer der größten Herausforderungen, vor denen neue Mütter stehen: Stillen.

Am Mittwoch stellte das Magazin das aktuelle Cover vor. Dieses zeigt eine intime Aufnahme von Mutter Sierra Massey, die zum ersten Mal ihren neugeborenen Sohn Archer stillt.

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Das Foto wurde von der Geburtsfotografin Hanna Spencer aus Columbus, Ohio, gemacht. Sie hilft Müttern, die puren, starken und wunderschönen Momente einer Geburt festzuhalten – etwas, das sie als „Geburtsbilder aus dem echten Leben“ bezeichnet.

„Dieses Foto erzählt auf kraftvolle Art und Weise die Geschichte eines wunderschönen, emotionalen Moments, wenn das Baby zu ersten Mal an der Brust saugt“, sagte die Chefredakteurin von Today’s Parent, Karen Shiffman, über das Juli-Cover. „Ich liebe die linke Hand der Mutter, wie sie ihr Baby schützend im Arm hält und ihren liebenden, aufmerksamen Blick, als sie beobachtet, wie ihr Baby an der Brust trinkt. Ich liebe die runzelige Haut des Neugeborenen und den kleinen Po (wie könnte man das nicht?). Ich liebe, dass dieses Foto eine wunderschöne schwarze Mutter und ihr Baby feiert.“

Unsere Juli + August 2020 Ausgabe ist da – schaut euch diesen KRACHER an Cover an! Im Inneren erfahrt ihr alles rund um die ersten 48 Stunden Stillen, bekommt einen altersgerechten Schlaf-Ratgeber und alle Informationen, die wir bis jetzt über den Zusammenhang von Kindern und Coronavirus haben u.v.m.

Von Milchbildungs- und Stillproblemen, dem fehlenden Zugang zu Stillressourcen aufgrund von Rasse und ethnischer Zugehörigkeit, der Entscheidung, nicht zu stillen, wenn „Stillen am besten ist“, bis hin zu Unbehagen beim Stillen des Kindes in der Öffentlichkeit – das Thema Stillen verursacht bei vielen frisch gebackenen Müttern Stress, Stigma und Scham.

Laut Health Canada stillten 2012 rund 90 Prozent der neuen Mütter im Vergleich zu weniger als 25 Prozent 1965. Allerdings hört die Hälfte der neuen Mütter nach sechs Monaten wegen zu wenig Milch oder Problemen beim Anlegen mit dem Stillen auf.

Die Probleme rund ums Stillen sind riesig und wenn man sie nicht angeht, kann dies schwere Auswirkungen auf das mentale und körperliche Wohlergehen neuer Mütter und ihrer Kinder haben. Studien haben den Druck, ausschließlich zu stillen, als potenzielle Mitverursacher von postpartalem Stress und Depressionen identifiziert. Und die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben signifikante Unterschiede zwischen der Anzahl schwarzer Mütter (63%) und weißer Müttern (75%), die stillen festgestellt.

Mein größter Wunsch ist es, dass alle Babys gesund sind. Ich möchte, dass unsere schwarzen Mütter die gleiche unterstützende pränatale Betreuung erhalten und dass unsere hübschen schwarzen Babys gesund zur Welt kommen, gesund ernährt werden und in gesunden Familien und Gemeinschaften aufwachsen. Ich kämpfe jeden Tag gegen gesundheitliche Ungleichheiten!

-Krankenschwester Tae 🌿
Das Foto stammt von @bowdentwins. WOW! Bravo! 💪🏾

Initiativen wie die Black Breastfeeding Week und die Black Mother’s Breastfeeding Association (BMBFA) unterstützen schwarze Frauen und Eltern. Sie versuchen die hohe Sterblichkeitsrate schwarzer Säuglinge zu reduzieren, kulturelle Barrieren abzubauen, auf die schwarze Frauen treffen und die mangelnde Vielfalt beim Thema Stillen zu beheben sowie den Frauen die dringend benötigte Unterstützung beim Stillen zu geben.

Die aktuelle Ausgabe von Today’s Parent wurde für ihr „umwerfendes“ Coverfoto gelobt, das Stillen sowie vielfältige Bilder vom Stillen normalisieren und dazu beitragen soll, die Probleme rund ums Stillen aus allen Blickwinkeln zu betrachten.

„Umwerfend! Was für ein eindrucksvolles, schönes, intimes Cover – Perfektion“, schrieb ein Follower auf Facebook. „Ich habe das Gefühl, Cover von Elternmagazinen sind immer so allgemein und sehen gestellt aus…ich schätze die pure Schönheit dieses Mutter-Kind-Moments sehr, der auf dem Cover zu sehen ist!“

„Das schönste Cover“, schrieb jemand anderes auf Facebook. „Repräsentation zählt.“

Elizabeth Di Filippo

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