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Alaba: So ist mein Verhältnis zu Rummenigge jetzt

·Lesedauer: 3 Min.
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Alaba: So ist mein Verhältnis zu Rummenigge jetzt
Alaba: So ist mein Verhältnis zu Rummenigge jetzt

Er dürfte am Abend sicherlich auch ein Auge darauf haben, was der FC Bayern zum Saison-Auftakt in der Champions League beim FC Barcelona anstellt (ab 21 Uhr im LIVETICKER).

  • Der Fantalk zur Champions League ist zurück! Alles zu Barcelona - Bayern und Lille - Wolfsburg am Dienstag ab 20.15 Uhr auf SPORT1

Zu lange hat David Alaba bei den Münchnern gespielt, dabei immer viel Herzblut gegeben, wie er rund um seinen Transfer zu Real Madrid in diesem Sommer immer wieder öffentlich erklärt hatte, nicht zuletzt Anfang Juni im großen SPORT1-Interview (EXKLUSIV: Alaba: Darum ging ich zu Real)

Für Irritationen unmittelbar nach dem sich über viele Wochen hinziehenden Transfer hatte Alaba dann gesorgt, als er bei seiner Präsentation im Dress der Königlichen das Wappen seines neuen Arbeitgebers auf dem Trikot küsste. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Jetzt hat der 29-Jährige bei der Sport Bild darauf reagiert, auch Stellung dazu bezogen, dass es an seiner Aktion neben der Kritik von Bayern-Präsident Herbert Hainer auch Anfeindungen der Fans des des deutschen Rekordmeisters gab.

David Alaba: Darum küsste ich das Real-Wappen

„Ich will das erklären: An diesem Tag haben wir eine ganze Strecke von Fotomotiven aufgenommen. Für mich war das ein aufregender, spannender und sehr emotionaler Tag. Ich war glücklich, endlich angekommen zu sein. Ich wollte zeigen, wie sehr ich mich freue, eine neue Herausforderung angehen zu können“, so Alaba.

Der österreichische Nationalspieler fügte an: „Mit dem Küssen des Real-Wappens wollte ich niemanden provozieren, schon gar nicht den FC Bayern und die Fans. Ich hatte dort unglaublich schöne 13 Jahre, die sehr emotional, sehr positiv waren.“

Er konnte sich an der Säbener Straße „als Person und Spieler entwickeln, die Fans haben mich immer unterstützt – das vergesse ich nie. Ich werde den Verein für immer respektieren und lieben. Daran ändert keine Aktion etwas.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Dass rund um seinen Weggang aus München auch harte Worte gefallen waren, Ehrenpräsident Uli Hoeneß Alabas Berater Pini Zahavi im Doppelpass auf SPORT1 unter anderem einen „Piranha“ genannt hatte, steht allerdings nach wie vor im Raum.

Der Verteidiger räumte ein, seither keinen Kontakt mit den Bayern-Bossen gehabt zu haben, „aber mit ehemaligen Mitspielern, Physios, Köchen oder Zeugwarten (...), und selbstverständlich verfolge ich den FC Bayern immer noch. Es gibt kein böses Blut!“

Alaba: So ist das Verhältnis zu Rummenigge

Auch Aussagen des inzwischen aus dem Amt geschiedenen Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge, der im kicker andeutete, Alaba hätten im Zuge des Transferpokers 19,5 Millionen Euro Jahresgehalt nicht gereicht, ficht Alaba nicht an.

„Zunächst einmal weiß ich gar nicht, ob er mich gemeint hat“, so der Routinier. „Ich hatte und habe noch immer ein sehr gutes Verhältnis zu Herrn Rummenigge. Als ich mich dafür entschieden habe, den FC Bayern zu verlassen und eine neue Herausforderung angehen zu wollen, habe ich ihm mitgeteilt, dass ich dies mache, um mich sportlich und als Person weiterzuentwickeln.“

Alaba betonte, er sei „dem FC Bayern nicht nur in meiner Karriere, sondern in meinem Leben sehr dankbar. Ich bin mit 16 Jahren, als Kind, zum FC Bayern gekommen. Dort bin ich zum Mann geworden, München ist meine zweite Heimat geworden. Die Entscheidung fiel mir unglaublich schwer."

Er habe „Zeit gebraucht, den Abschied zu verarbeiten.“

Alte FC-Bayern-Connection: So helfen Kroos und Ancelotti nun Alaba

Bei der Eingewöhnung in Madrid hat Alaba auch Unterstützung von Toni Kroos erfahren, mit dem er auch schon in München zusammenspielte.

„Wir haben schon geschmunzelt, als wir uns in der Kabine zum ersten Mal wiedergesehen haben. Toni hat mir gerade am Anfang sehr viel geholfen, er war bei der Eingewöhnung ein wichtiger Faktor für mich. Seine Frau war auch für Shalimar (Alabas Lebensgefährtin; d. Red.) eine große Hilfe, das war wirklich lieb.“

Von Vorteil sieht Alaba, auch mit dem aktuellen Real-Trainer eine gemeinsame Vergangenheit zu haben.

„Carlo Ancelotti und ich hatten schon bei Bayern ein Super-Verhältnis. Es freut mich sehr, dass ich wieder mit ihm arbeiten kann, er ist als Person ein sehr ehrlicher und super Mensch, und als Trainer bringt er unglaublich viel Erfahrung und Erfolg mit. Lustig war, dass mich Carlo auf Deutsch begrüßt hat“, so Alaba.


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