Alabama krönt sich gegen Ohio State zum Champion

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.

Große Freude bei den Alabama Crimson Tide.

Das herausragende Team der Saison hat sich im College Football Playoff National Championship Game mit einer herausragenden Leistung gegen Ohio State klar und deutlich mit 52:24 durchgesetzt.

Für Alabama war das bereits die 13. National Championship seit 1936. Kein Team hat mehr Titel auf dem Konto.

Alabama zeigte gleich von Beginn an ihr ganzes Offensivpotenzial. Durch einen Touchdown von Running Back Najee Harris von der 1-Yard-Linie ging der Favorit früh im ersten Drive im Hard Rock Stadium von Miami in Führung.

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Ohio State ließ sich davon jedoch nicht unterkriegen, schlug trotz einer frühen Verletzung von Top-Runner Trey Sermon schnell zurück. Backup-Running-Back Master Teague glich durch einen 8-Yard-Touchdown-Lauf aus.

Alabama zieht im zweiten Viertel an

Im zweiten Abschnitt bekamen die paar Tausend zugelassenen Zuschauer ein wahres Schützenfest zu sehen. Quarterback Mac Jones fand Heismann-Gewinner DeVonta Smith für einen 5-Yard-Touchdown. Ohio hielt das Spiel weiter offen, schaffte durch Teague erneut den Ausgleich.

Anschließend drehte Alabama aber so richtig auf. Harris fing einen 26-Yard-Touchdown-Pass von Jones und nach einem Field Goal von Jake Seibert aus 23 Yards erzielte Smith noch zwei weitere Touchdowns bis zur Pause.

Ohio gab sich nach der Pause aber nicht auf, stemmte sich gegen die drohende Niederlage und belohnte sich. Die Buckeyes schafften nach längerer Zeit mal wieder einen guten Drive. Im folgenden Play fand Quarterback Justin Fields dann Wide Receiver Garrett Wilson für einen 20-Yard-Touchdown.

Alabama schlug direkt zurück stellte den alten Abstand wieder her. Doch in diesem Drive verletzte sich Smith an der Hand. Der 22-Jährige musste das Spiel vorzeitig beenden.

Smith stellt neue Rekorde auf

Welchen Wert der Wide Receiver für Alabama einmal mehr in diesem Spiel hatte, unterstreichen seine Zahlen: Er sammelte schon vor dem Seitenwechsel elf Receptions für 173 Yards. Das gab es zuvor noch nie in einer Hälfte eines Championship Games.

Außerdem stellte Smith mit insgesamt zwölf Receptions und drei Touchdowns weitere Rekorde für die Playoffs im College Football auf.

Auch ohne Smith konnte es Alabama im letzten Viertel ruhig angehen lassen. Nach dem Spiel kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Für Head-Coach Nick Saban war es derweil schon der siebte Titel im College Football. Damit überholte er Alabama-Legende Bear Bryant.