Albon nach Aus bei Red Bull: "Es tut weh"

SPORT1
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Alexander Albon hat sich nach seinem Aus als Stammpilot bei Red Bull erstmals öffentlich zu Wort gemeldet. Auf Instagram teilte der 24-Jährige mit: "Ich werde nicht lügen, Leute, es tut weh. Ich habe da draußen (auf der Strecke, Anm. d. Red.) alles gegeben, aber es hat nicht ganz gereicht. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in diesem Jahr unterstützt haben, besonders bei meinen thailändischen Fans. Bei all den unterschiedlichen Meinungen da draußen, hatte ich immer euch, die mich gepusht haben."

Albon verlor sein Cockpit an Sergio Pérez. Bei aller Enttäuschung versicherte Albon aber, dass er nicht aufgeben werde, denn der Rennsport sei sein Leben: "Ich werde nicht zulassen, dass es hier aufhört. Ich habe noch mehr zu geben und mein Fokus liegt darauf, 2022 zurückzukehren und wieder die thailändische Flagge zu schwenken!"

Auch Red Bull-Teamchef Christian Horner meldete sich zu Wort: "Das diesjährige Auto war knifflig. Ich denke, es hat sich im Laufe des Jahres deutlich verbessert, besonders im letzten Drittel des Jahres. Aber es ist das, was man daraus macht, nicht wahr? Ich denke, der Abstand zwischen Alex und Max ist von Österreich bis Bahrain 2 weitgehend konstant geblieben."

Horner lobt Albon: "Großartiger Rennfahrer"

Albon sei ein "großartiger Rennfahrer" und ein "absoluter Gentleman", lobte Horner. Und weiter: "Er ist im Team sehr beliebt, weil er so ein netter Kerl ist. Und das hat diese Entscheidung schwieriger gemacht. Aber wenn man sich die Daten ansieht und den Fakten im Gegensatz zu den Emotionen vertraut, ist Sergio die logische Wahl."

Albon soll in der kommenden Saison in erster Linie im Simulator und bei Reifentests zum Einsatz kommen. Horner: "Er hat er eine wichtige Rolle in Bezug auf die Entwicklung für 2022. Wir werden sehen, wie sich die Umstände entwickeln, entweder innerhalb von Red Bull oder außerhalb von Red Bull."

2020 erreichte Albon als Dritter zwar zweimal das Podium, seine Leistungen blieben insgesamt aber deutlich hinter denen von Red-Bull-Teamkollege Max Verstappen zurück, weshalb er seinen Platz nach nur einer vollen Saison im Team abgeben muss.