Alcácer verrät: Dembélé in Dortmund immer noch Thema

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Seit vergangenem Sommer stürmt Paco Alcácer für Borussia Dortmund und ist für den Vizemeister zu einer Art Lebensversicherung geworden.

Auch in dieser Saison macht der Spanier wieder auf sich aufmerksam und traf bislang in jedem Pflichtspiel.


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Im Interview mit der spanischen Sporttageszeitung Sport hat er nun über Problemprofi Ousmane Dembélé, das Wiedersehen mit Ex-Verein Barcelona und seine schnelle Anpassung in Deutschland gesprochen.

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Alcácer: Dembélé in Dortmund noch Thema

2017 wurde Dembélé zu Dortmunds Problemfall, als er seinen Wechsel nach Barcelona mit aller Macht vorantreiben wollte. Am Ende streikte der Franzose und erzwang so seinen Wechsel nach Spanien.

Alcácer spielte eine Saison lang mit Dembélé in Barcelona und verriet nun, dass der Weltmeister in Dortmund noch immer ein Thema ist.


"Ja, wir reden in Dortmund noch von ihm - immer gut! Schlecht über jemanden zu sprechen, schafft keine gute Atmosphäre", betonte der spanische Nationalspieler.

Besonders freut sich Alcácer auf die Partie gegen seinen ehemaligen Verein in der Königsklasse: Mit dem Heimspiel-Kracher gegen Barca beginnt für den BVB am 17. September die neue Champions-League-Saison.

Vorfreude auf Duell mit FC Barcelona

Für Alcácer ist es ein Wiedersehen mit den ehemaligen Teamkollegen.

"Es fühlt sich an, als würde man seine Klassenkameraden treffen, die Freunde, die man zurückgelassen hat", erklärte der 26-Jährige.


Ein mögliches Fehlen von Superstar Lionel Messi, der momentan an einer Wadenverletzung laboriert, wäre "besser für uns", meinte der Spanier. Der fünfmalige Weltfußballer gebe seinem Team etwas, "das kein anderer kann".

Alcácer bereut Wechsel zu Barca nicht

In den Genuss von Messis Fähigkeiten kam Alcácer selbst, nachdem er 2016 für 30 Millionen Euro vom FC Valencia nach Barcelona gewechselt war - allerdings konnte sich der Offensivspieler bei den Katalanen nie entscheidend durchsetzen. Dennoch blickt er nicht im Groll auf seine Zeit in Barcelona zurück.

"Im Leben trifft man Entscheidungen, und ich bereue nichts", stellte Alcácer klar: "Es ist wahr, dass man dazulernt, egal, ob man spielt oder nicht. Ich versuche, mich an die positiven Dinge zu erinnern, die mich zu dem gemacht haben, was ich jetzt bin. Und die negativen Sachen versuche ich, hinter mir zu lassen."

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In Dortmund scheint ihm das hervorragend gelungen zu sein, nahezu ohne Anpassungszeit machte er in der vergangenen Saison vor allem als Top-Joker auf sich aufmerksam.

Lob für BVB-Youngster Sancho

Wie ihm die Eingewöhnung so schnell gelang?

"Es geht da um Vertrauen und darum, sich wohl zu fühlen auf dem Platz", sagte Alcácer: "Zudem sind die Spielminuten wichtig, auch das Verhältnis zu den Teamkollegen. Sich gut mit ihnen zu verstehen, ist der Schlüssel."

Einer seiner wichtigsten Teamkollegen und Zulieferer in der BVB-Offensive ist England-Youngster Jadon Sancho, der laut dem Spanier ein Top-Spieler werden könne - unter einer Bedingung.


"Er ist 19 Jahre alt, hat perfekte Eigenschaften. Wenn er nicht abdreht, wird er ein Top-Spieler. Da ist die Unsicherheit wegen des Alters, aber als Spieler und Person in der Umkleidekabine, ist er top", schwärmte Alcácer - und prophezeite: "Wenn er sich noch verbessert und sich andere Qualitäten aneignet, wird er einer der Besten der Welt."

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