Alex Rins vs. Joan Mir: Hat Suzuki keine klare Nummer eins im Team?

Sebastian Fränzschky
motorsport.com

In der MotoGP-Saison 2019 gab es im Suzuki-Werksteam eine klare Hierarchie. Alex Rins war der Teamleader. Mit zwei Siegen und Platz vier in der Meisterschaft verdeutlichte Rins das Potenzial der Suzuki GSX-RR, während Teamkollege Joan Mir in seiner Rookiesaison Erfahrungen sammelte. Doch bei den Wintertests deutete Mir bereits an, dass er 2020 einen Schritt gemacht hat. Gibt es bei Suzuki keine klare Hierarchie mehr?

"Ich möchte glauben, dass wir keine Nummer eins haben. Im vergangenen Jahr war das der Fall, weil Rins Erfahrung hatte und ich gerade erst dazugekommen war", kommentiert Mir, der im Gespräch mit 'Motorsport.com' nicht davon ausgeht, benachteiligt zu werden: "Ich glaube nicht daran und denke auch nicht, dass Suzuki das tut."

Joan Mir, Team Suzuki MotoGP

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Joan Mir, Team Suzuki MotoGP <span class="copyright">Gold and Goose / Motorsport Images</span>
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Suzuki GSX-RR

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"Wir beide wollen Suzuki dorthin bringen, wo sie hingehören, wie es bei Kevin Schwantz der Fall war. Suzuki hat sehr viel Potenzial", betont Mir, der für die bevorstehenden Rennen ein ambitioniertes Ziel verfolgt: "Ich hoffe, dass ich nah an Alex dran bin und ihn in einigen Rennen schlagen kann."

Jüngst wurde Mirs Vertragsverlängerung bei Suzuki öffentlich bestätigt (mehr Infos). Seit Monaten behauptete Suzuki, dass sie sich mit Mir so gut wie einig sind und der neue Vertrag nur noch Formsache ist. Mir war auch bei Ducati ein Kandidat, entschied sich aber gegen einen Herstellerwechsel.

"Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung. Die Arbeit mit Suzuki ist noch nicht beendet. Es ist noch ein Jahr offen, doch das reicht nicht. Bei einem Herstellerwechsel hätte ich ein Jahr Übung benötigt. Ich glaube stark an das Suzuki-Projekt. Zusammen können wir es schaffen", so der Spanier.

Mit Bildmaterial von Suzuki.

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