Alexis Sánchez: Verbleib in London - beim Konkurrenten?

Philipp
90Min

Alexis Sánchez verzückte die Arsenal-Fans mit seinem Verhalten in den letzten Monaten eher selten. Und auch diesmal lassen die Aussagen des Chilenen Platz zur Interpretation. Obwohl er beteuert, bei Arsenal glücklich zu sein, scheint ein Wechsel alles andere als unwahrscheinlich.


Foto: Getty Images

Sánchez, der zurzeit mit Chile um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 kämpft, gab einem lokalen Medium ein Interview. Der 28-Jährige, dessen Vertrag bei den 'Gunners' noch bis 2018 läuft, wurde zuletzt immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht.

Mit 22 Toren und 18 Vorlagen in nur 38 Spielen ist er Arsenals mit Abstand stärkster Spieler. Da die Saison der 'Gunners' aber absolut nicht nach Plan läuft, könnte er trotzdem den Weg raus suchen.


Gegenüber Publimetro beteuerte Sánchez, glücklich zu sein: "Ich bin glücklich in London und hoffe meinen Vertrag hier erfüllen zu können." Doch der beunruhigende Part für die 'Gunners' folgte umgehend: "Ich würde gerne in der Stadt bleiben, aber mit einer Mannschaft die etwas gewinnt, mit einer Gewinnermentalität. Ich bin 28 Jahre alt und habe noch einige Jahre vor mir. Ich bin ein Spieler, der nach sich selbst schaut."


Zwar könnte man diese Aussage so auslegen, dass er bei einem verstärkten Arsenal London spielen möchte, viel eher wirkt es aber nach einem Abgang zur direkten Konkurrenz.

Deshalb werden die Gerüchte um ein mögliches Interesse seitens des FC Chelsea konkreter. Die 'Blues' sollen ein Auge auf den Chilenen geworfen haben und fühlen sich in ihrem Versuch den Spieler loszueisen wohl bestärkt.


Arsène Wenger und der Vorstand wollen wenn notwendig lieber einen Verkauf ins Ausland zu Juventus Turin oder Paris St. Germain. Man will das Worst-Case-Szenario, wie bei dem Transfer von Robin van Persie zu Manchester United, verhindern.


Wie es nun wirklich weitergeht, kann aber noch nicht vorhergesagt werden. Es wird einiges davon abhängen, ob Wenger denn nun ein weiteres Jahr bleibt und wenn nicht, wer denn sein Nachfolger wird. So oder so, dem FC Arsenal stehen wohl harte Zeiten bevor.

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen