Alfa Romeo will, dass sich Giovinazzi 2021 als Teamleader etabliert

Juliane Ziegengeist
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Auch wenn Alfa Romeo in der Formel-1-Saison 2020 die meiste Zeit hinterherfuhr: Das teaminterne Duell zwischen Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi fiel ausgewogen wie nie aus. Beide holten jeweils vier WM-Punkte, in den Qualifyings hatte Giovinazzi die Nase neunmal vor dem erfahreneren Teamkollegen.

Vor seiner nunmehr dritten Saison bei Alfa Romeo erwartet Teamchef Frederic Vasseur von dem Italiener, mehr zum Teamleader zu werden und konstantere Leistungen zu erbringen.

"Ich denke, der nächste Schritt ist es, mehr Konstanz während des Rennens zu bekommen", sagt Vasseur im Gespräch mit 'Motorsport.com'. "Aber er macht schon seit einer Weile gute Fortschritte und verbessert sich in jedem Bereich."

"Wahrscheinlich muss er auch ein bisschen die Führung des Teams auf seine Schultern nehmen, um einige Entscheidungen übernehmen zu können", sagt Giovinazzis Teamchef mit Blick auf die Zukunft. "Aber wir sind auf diesem Weg und er verbessert sich von Rennen zu Rennen. Und ich bin recht zuversichtlich für das nächste Jahr."

2020 habe gezeigt, dass sich der 27-Jährige auf dem richtigen Weg befinde: "Wenn man sich das Jahr zuvor anschaut, hat er ein Drittel der Punkte von Kimi geholt und er war im Qualifying sechsmal vor Kimi. Jetzt sind sie gleichauf, sie haben das gleiche Niveau an Punkten, das gleiche Niveau an Leistung im Qualifying."

Auch Giovinazzi selbst bewertet die Fortschritte in seiner zweiten Formel-1-Saison positiv. Gegenüber 'Motorsport.com' betont der Italiener, dass er "wirklich zufrieden mit der Arbeit ist, die ich in der vergangenen Saison geleistet habe".

Insbesondere sein Fokus auf die Verbesserung der Rennstarts habe ihm geholfen, in der ersten Runde vieler Rennen wertvolle Positionen zu gewinnen und besser mitzukämpfen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.