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"Das waren jetzt keine Vereine wie Manchester City"

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"Das waren jetzt keine Vereine wie Manchester City"
"Das waren jetzt keine Vereine wie Manchester City"

Matthias Ginter hat vor seinem Wechsel von Borussia Mönchengladbach zum SC Freiburg scharfe Kritik an den Fohlen geübt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Als er im vergangenen Sommer erfahren habe, dass ihn die Borussia verkaufen will, sei es zum Bruch mit dem Verein gekommen. „Das war für mich schon sehr bitter und hart. Da ist etwas kaputt gegangen“, sagte der 28-Jährige im Gladbacher Fan-Podcast „MitGedacht“.

Zuvor habe ihm der Verein um den damaligen Manager Max Eberl bei ersten Vertragsgesprächen im Februar 2021 noch versichert, als Führungsfigur und künftiger Kapitän mit ihm zu planen.

Ginter sollte verkauft werden

Ich habe mir damals gesagt: Wie geil ist das denn? Es hieß aber weiter: Wir müssen schauen wie es mit dem Geld aussieht“, berichtete Ginter. Er war aber verwundert darüber, dass Gladbach zum Beispiel Hannes Wolf, Manu Koné und Trainer Adi Hütter für eine gewisse Ablöse verpflichtet habe.

Für den 28-Jährigen ist es nie um das Geld gegangen und er hat sich gedacht: „Wenn‘s sein muss, biet mir etwas, das einigermaßen passt.“ Allerdings ist in der Folge nichts passiert und Ginter hat während der EM 2021 einen Anruf seines Beraters bekommen, der ihm sagte, dass Gladbach ihn gerne verkaufen würde.

Gladbach macht „Alibi-Angebot“

Zum Verkauf kam es aber nicht. „Natürlich gab es danach auch Vereine, die interessiert waren, weil man mir das auch nahegelegt hat“, hat der Verteidiger daraufhin die Klubs in zwei Kategorien unterteilt.

„Die einen, die sich das vorstellen konnten, da habe ich aber ehrlich gesagt mein Veto eingelegt. Und die Vereine, die mit den Forderungen (über 20 Millionen, Anm. Ginter später im Podcast) nicht einverstanden waren, was man vielleicht auch während Corona einigermaßen verstehen kann, zu denen hätte ich es mir vorstellen können.“

Nachdem der Wechsel im Sommer aus unterschiedlichen Gründen nicht zustande gekommen war, habe ihm der Verein im Oktober ein „Alibi-Angebot“ gemacht, so Ginter: „Ich habe aber zu meinem Berater gesagt: Egal, wie die Summe ist, das Ding ist durch.“

Vereine aus In- und Ausland interessiert

Besonders enttäuscht habe ihn zudem, dass er keine eigene Stellungnahme abgeben durfte, als die Borussia seinen Abgang zum Saisonende öffentlich machte: "Dass ich so öffentlich hingestellt wurde und ich aus meiner Sicht nichts dazu gesagt habe, weil ich keine Unruhe stiften wollte, das war die härteste Zeit", sagte Ginter.

Nach 178 Pflichtspielen für die Borussia, bei der er seit 2017 unter Vertrag steht, wechselt der gebürtige Freiburger nach der Saison zurück zu seinem Heimatverein. 2012 hatte Ginter dort bei den Profis debütiert und bis zu seinem Transfer zu Borussia Dortmund im Jahr 2014 insgesamt 81 Pflichtspiele absolviert.

„Bis zum Januar kursierte das Thema Wintertransfer oder nicht. Ab Februar ging es dann um einen Sommerwechsel: Es gab Vereine aus dem Inland und Ausland. Das waren jetzt keine Vereine wie Manchester City oder wer auch immer dabei, sondern eher das Regal darunter“, gesteht der 28-Jährige. Er und seine Frau haben die interessanten Vereine aufgeschrieben und sondiert. Freiburg war direkt dabei.

Ginter führte daraufhin über zwei Monate Gespräche mit den interessierten Klubs. „Und habe dann für mich entschieden: Ok, vielleicht ist es so wie ich gepolt bin eher so, dass ich in Deutschland bleibe“, erklärt er. Der Abwehrmann hat auf Anhieb ein gutes Gefühl bei Heimatverein gehabt.

Samstag Ginters letztes Spiel

„Diese Parameter, die mir damals in Dortmund wichtig waren und die auch in den ersten vier Jahren in Gladbach einfach gepasst haben, die mir einfach wichtig sind bei nem Verein: Die sportliche Rolle für mich, der Trainer, das Umfeld, die Fans“, bestätigte Ginter, dass das Paket in Freiburg zu 100 Prozent gepasst hat.

Er fügte hinzu: „Zumal noch dieses Heimatgefühl dazu kam. Da war es für mich schwer Nein zu sagen, auch wenn das natürlich auf den ersten Blick natürlich überraschend kam.“

Für den Nationalspieler steht am Samstag der letzte Auftritt im Gladbach-Trikot an. Die Borussia empfängt die TSG 1899 Hoffenheim (15.30 Uhr).

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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