Alpinchef Maier: Olympia in Peking "kaum zu verantworten"

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Alpinchef Maier: Olympia in Peking "kaum zu verantworten"
Alpinchef Maier: Olympia in Peking "kaum zu verantworten"

DSV-Alpinchef Wolfgang Maier blickt angesichts der angespannten Corona-Lage und der undurchsichtigen Teststrategie bei den Winterspielen mit großer Sorge auf Olympia in Peking. "Ich sehe die gesamte Situation als sehr problematisch an. Unter den gegebenen Umständen ist es meiner Meinung nach kaum zu verantworten, Aktive und Trainer dort hinzuschicken", sagte Maier dem SID.

Konkret stört er sich an der Teststrategie vor Ort. "Da ist Manipulation Tür und Tor geöffnet. Du kannst jeden aus dem Verkehr ziehen, der dir irgendwie im Weg steht. Wir haben keinen Schutz für die Athleten und sind dort quasi einer Willkür ausgesetzt", sagte der 60-Jährige.

Maier fordert seit Monaten, klare Regeln dafür festzulegen, ab welchem CT-Wert ein Corona-Test als positiv oder negativ bewertet wird. Das Internationale Olympische Komitee und das OK bewegen sich hier nicht. Sollte sich daran nichts ändern, "leben die Athleten jeden Tag mit der psychologischen Belastung: Morgen kann ich raus sein", meinte Maier.

Auch ganz grundsätzlich stellt er die Frage: "Wo bleibt in China die eigentlich grandiose olympische Idee der Zusammenkunft der Jugend der Welt und der gemeinsamen Werte, wenn die Leute außerhalb der Sportstätten keinen kulturellen Austausch mehr haben und innerhalb von 48 Stunden nach Beendigung ihres Wettkampf das Land verlassen müssen?"

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