Tour mit Radgepäck: Australier hat 700km Vorsprung aufs Feld

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Tour mit Radgepäck: Australier hat 700km Vorsprung aufs Feld
Tour mit Radgepäck: Australier hat 700km Vorsprung aufs Feld

Das Feld der Tour de France muss sich am Mittwoch zweimal den Mont Ventoux hinauf quälen, der Australier Lachlan Morton hat auf seiner alternativen Frankreich-Rundfahrt die Schinderei am kahlen Riesen der Provence schon hinter sich.

"Was für ein großartiger Morgen!", meinte der 29-Jährige, als er rund zwei Tage vor dem Peloton den Gipfel zum zweiten Mal passiert hatte.

Der Profi vom Team EF Education Nippo fährt als Hommage an die Anfangstage des organisierten Radsports die Tour als ganzes nach. Alleine, ohne Hotels, mit Gepäck am Rad, als sein eigener Mechaniker, ohne Ruhetage, ohne Transfers.

Statt 3400 muss er damit rund 5500 Kilometer im Sattel absolvieren. Ankommen will er am 18. Juli, dem Tag des regulären Tour-Finales, vor dem Peloton in Paris.

Morton muss sich Vorsprung erarbeiten

Bislang sieht es gut aus: Als das Feld am Dienstagnachmittag den Sprintsieger der zehnten Etappe in Valence am Rande der Provence ermittelte, fuhr Morton gerade mit rund 700 Kilometern Vorsprung in Richtung Pyrenäen, rund 3300 Kilometer hat er bereits in den Beinen.

Ein gewisses Polster muss sich der Abenteurer auch erarbeiten: Nach der vorletzten Etappe wird das Peloton bequem rund 700 Kilometer weit zum Finale in der Hauptstadt transportiert, Morton muss radeln. Aber das macht er gerne.

"Mit sich selbst und wenig zufrieden zu sein, ist ein großartiges Gefühl", sagte Morton, der bereits quer durch Australien oder die Rocky Mountains gefahren ist: "Es scheint mir die reinste Form, Radsport zu erleben."

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