Alvaro Bautista: "Honda vermittelte mir das Gefühl, dass ich wichtig bin"

Sebastian Fränzschky
motorsport.com

Alvaro Bautista entschied sich im Sommer 2019 dazu, das Ducati-Werksteam nach nur einer WSBK-Saison zu verlassen. Der Spanier entschied sich dazu, bei Honda zu unterschreiben und die Ducati Panigale V4R gegen die neue Honda CBR1000RR-R Fireblade einzutauschen. Noch konnte Bautista mit der Honda nicht an die Erfolge mit der Ducati anknüpfen. Den Wechsel bereut er dennoch nicht.

"Ich entschied mich für den Wechsel, weil mich Honda stark motivierte. Sie zeigten, dass sie großes Vertrauen in mich stecken. Sie vermittelten mir das Gefühl, dass ich wichtig bin, um zu gewinnen. Sie haben mich stark in das Projekt eingebunden", erklärt Bautista beim 'MotoGP RoundTable'.

"Es tut mir leid für das Aruba-Team. doch wir Fahrer müssen an uns selbst denken. Honda war in dem Moment die beste Wahl für mich", ist Bautista überzeugt und trauert seiner alten Crew hinterher: "Ich war mit meinem Team sehr zufrieden. Ich denke, dass die Aruba-Mannschaft auch in der MotoGP gut abschneiden könnte. Ich möchte ihnen danken für all das, was sie für mich getan haben."

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Nach vielen Jahren auf V4-Bikes war die Honda Fireblade mit ihrem Reihen-Vierzylinder ungewohnt für den ehemaligen MotoGP-Piloten. "Es ist wie ein Zweitakter. Der Motor spricht sofort an. Der V4-Motor ist sanfter. Ich muss meinen Stil anpassen. Es ist ein bisschen schwieriger als erwartet", gesteht er.

Alvaro Bautista harmonierte mit der Ducati Panigale V4R von Beginn an sehr gut

Alvaro Bautista harmonierte mit der Ducati Panigale V4R von Beginn an sehr gut <span class="copyright">LAT</span>
Alvaro Bautista harmonierte mit der Ducati Panigale V4R von Beginn an sehr gut LAT

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"Es ist ein neues Projekt. Um Rennen und die Meisterschaft zu gewinnen, müssen wir ein neues Motorrad entwickeln. Wir brauchen mehr Zeit, doch das Potenzial ist groß", stellt Bautista klar. "Wenn die Saison weiter geht, haben wir vermutlich einen kleinen Nachteil, weil wir sehr viele neue Teile haben. Doch HRC arbeitet hart. Sie nutzen die gesammelten Daten aus Australien."

"Sie sind in die Weltmeisterschaft zurückgekehrt, weil dieses neue Motorrad sehr wichtig ist. Sie sind sehr stark involviert in das Projekt. Die Basis des Teams ist identisch mit der in der MotoGP. Sie wollen gewinnen. Sie strengen sich stark an. Sie versicherten mir, dass sie hart daran arbeiten", so der HRC-Pilot.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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