Ancelotti gibt sich kämpferisch - und hofft auf Lewandwoski und Hummels

SID
Ancelotti gibt sich kämpferisch - und hofft auf Lewandwoski und Hummels

Trainer Carlo Ancelotti hat die Hoffnung auf den Einzug von Bayern München ins Halbfinale der Champions League noch nicht aufgegeben. "Wir sind noch am Leben", bekräftigte der Italiener nach dem 1:2 (1:0) gegen Real Madrid im Hinspiel des Viertelfinales. Es werde "schwierig" werden, räumte er ein, die Chancen seien auch "gering", aber seine Mannschaft werde ihre Chance suchen, "und zum Glück hat Real nicht noch ein Tor erzielt". 
Für das Rückspiel am Dienstag in Madrid hofft Ancelotti auch auf die Rückkehr von Torjäger Robert Lewandowski und Innenverteidiger Mats Hummels. Beide fehlten dem deutschen Rekordmeister am Mittwoch. "Wir haben sechs Tage Zeit, ich denke, sie können sich bis dahin erholen", sagte er. Lewandowski war im Hinspiel wegen seiner Schulterverletzung nicht einsatzfähig, Hummels wegen einer Sprunggelenksverletzung.
Ein Einsatz von Hummels wäre allein schon deshalb wichtig, weil Javi Martinez nach seiner Gelb-Roten Karte (60.) in Madrid gesperrt sein wird. Den Platzverweis für den Spanier bezeichnete Ancelotti als spielentscheidend: "Bis dahin haben wir das Spiel kontrolliert." Er könne Martinez aber "keinen Vorwurf machen", betonte der Trainer, dieser habe einen gefährlichen Konter verhindern wollen.
Im elften K.o.-Duell mit Real kassierten die Münchner am Mittwochabend erst zum vierten Mal eine Hinspiel-Niederlage. Die bisherigen drei musste der FC Bayern jeweils in Madrid hinnehmen, zweimal schied er danach aus, zuletzt im Halbfinale 2014, als einem 0:1 in Madrid ein 0:4 in München folgte. Sieben Jahre zuvor war der deutsche Rekordmeister nach einem 2:3 in Madrid durch ein 2:1 vor eigenem Publikum ins Viertelfinale eingezogen.



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