Anelka legt sich wieder mit Domenech an

Beide werden keine Freunde mehr: Der Stürmer reagiert auf eine Ansage seines Ex-Trainers und keilt zurück. Primär ging es um einen Monaco-Stürmer.

2010 ging es zwischen Raymond Domenech und Nicolas Anelka mächtig schief. Bei der WM in Südafrika gerieten der damalige französische Nationaltrainer und sein Stürmer aneinander und nach heftigen Worten in Richtung von Domenech folgte der Rauswurf Anelkas aus der Equipe Tricolore. Der Streit von damals schwelt auch heute noch - und an eine Versöhnung zwischen den Beiden ist nicht zu denken.

Domenech äußerte sich in der vergangenen Woche zu den Karriere-Aussichten für Kylian Mbappe, den hochtalentierten 18-jährigen Stürmer der AS Monaco. "Ich erinnere mich an Ronaldo bei Olympia 1996. Mbappe ist auf dessen Niveau, ein Weltklassespieler", sagte der Ex-Coach L'Equipe. "Jetzt muss er gut damit umgehen und hat die Wahl, ob er ein Ronaldo oder ein Anelka wird", schoss Domenech einen Giftpfeil in Richtung seines Ex-Spielers.

Die Antwort von Anelka ließ nicht lange auf sich warten. Im Journal du Dimanche erklärte er: "Mbappe wird seinen Weg gehen. Wenn der dann meinem ähnelt, heißt das, dass er zu den besten Stürmern gehört und einen starken Charakter haben wird." Dabei beließ es der ehemalige Angreifer von Chelsea und Real Madrid allerdings nicht: "Wenn er es wie Ronaldo macht, gehört er später zu den Legenden, die die Geschichte dieses Sports mitgeschrieben haben. Das wünsche ich ihm", sagte Anelka.

"Oder er kann auch eine Karriere wie die von Raymond Domenech hinlegen: Ein kleiner Spieler in der französischen Liga bleiben, der danach 15 Jahre als Trainer arbeitet und in dieser Zeit nichts an Titeln gewinnt und seit 2010 arbeitslos ist", wurde Anelka mehr als deutlich.

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