Angepöbelt und verhöhnt: Kruse bleibt cool

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Angepöbelt und verhöhnt: Kruse bleibt cool
Angepöbelt und verhöhnt: Kruse bleibt cool

Max Kruse hat mit Union Berlin nicht nur drei Punkte aus Mainz mitgenommen - er hat auch fast ein ganzes Stadion gegen sich aufgebracht.

Der Stürmer der Eisernen wurde beim 2:1-Auswärtssieg in der 83. Spielminute ausgewechselt. Und umgehend von dem Fans des FSV Mainz mit wüsten Sprechchören verhöhnt. Mehr noch, der einstige Nationalspieler wurde von der Tribüne aus auch noch mit Bier bespritzt. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Kruse, der das Spielfeld auf der Gegenseite verlassen hatte, ließ sich auf seinem langen Weg zur Ersatzbank davon aber nicht irritieren. Hinter dem Tor der Mainzer schritt er entlang, von Eile keine Spur.

Kruse reagiert eiskalt auf Anfeindungen

Im Gegenteil: mit einem leicht ungläubigen Lächeln schaute er immer wieder zu den erbosten Fans auf und streckte bei den anhaltenden Bierduschen sogar die Zunge aus, um ein paar Spritzer abzubekommen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Bei DAZN erklärte er später gelassen: „Warum soll mich so was provozieren? Was soll ich zu solchen Quatschköppen sagen?“ Kruse hatte beim Sieg seines Teams entscheidenden Anteil, er bereitete einen der beiden Treffer von Taiwo Awoniyi vor - seine siebte Torbeteiligung in der laufenden Saison.

Wohl auch deshalb musste er sich so viel anhören. Gestört hat es ihn nicht wirklich.

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