Angst vor Coronavirus: Manchester Uniteds Neuzugang Odion Ighalo wird isoliert

Goal.com

Odion Ighalo wird nach seinem Wechsel von Shanghai Shenhua zu Manchester United aufgrund des aktuell kursierenden Coronavirus vorsorglich vom Team von Trainer Ole Gunner Solskjaer ferngehalten. Das berichtet die Times.

Mit dem Wechsel zu Manchester United erfüllte sich Odion Ighalo einen Traum. Aktuell muss sich der Nigerianer aufgrund des Coronavirus noch gedulden.
Mit dem Wechsel zu Manchester United erfüllte sich Odion Ighalo einen Traum. Aktuell muss sich der Nigerianer aufgrund des Coronavirus noch gedulden.

Der 30-jährige Nigerianer wechselte am Deadline Day auf Leihbasis inklusive Kaufoption vom chinesischen Erstligisten zu den Red Devils. Dem Bericht zufolge hat er bislang aber noch keinen Fuß auf Uniteds Trainingsgelände setzen dürfen und wurde vom Klub unter Quarantäne gestellt. Das hat gute Gründe: Die Inkubationszeit des Coronavirus beträgt etwa 14 Tage, erst dann kann ein Statement über seine Gesundheit abgegeben werden.

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Derzeit hält der englische Rekordmeister ein Trainingslager in Spanien ab, ehe am Montag in der Premier League das Top-Duell gegen den FC Chelsea ansteht. Aus Angst davor, dass Ighalo nicht wieder nach England einreisen dürfe, verzichtete man auf eine Teilnahme des 35-fachen Nationalspielers am Trainingslager.

"Wir wollten dieses Risiko nicht auf uns nehmen", erklärte Solskjaer vor der Abreise im Vereins-TV. "Er wird hier bleiben und individuell trainieren. Außerdem kann so seine Familie in Ruhe in England ankommen." Ighalo teilte zuletzt auf Twitter diverse Bilder und Videos von seinem Einzeltraining.

Die Zahl der bestätigten Todesfälle durch das aus China stammende Virus liegt weltweit über 1300. Der Virus gilt als hochgradig ansteckend. Weltweit befinden sich zahlreiche Verdachtsfälle und nachweisliche erkrankte Personen in Quarantäne.

Coronavirus: Alles Wichtige zum Ausbruch

Der Coronavirus, inzwischen offiziell Covid19 genannt, zeigt sich mit Husten, Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen. Schwere Verläufe klagen über eine Lungenentzündung. Aufgrund der enorm schnellen Ansteckung und den schwerwiegenden Beschwerden könnte der Coronavirus für eine Sport-Mannschaft ein hohes Risiko darstellen.

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