Nach Anschlag von Dortmund: Rucksackverbot bei Niedersachsen-Derby

SID
Nach Anschlag von Dortmund: Rucksackverbot bei Niedersachsen-Derby

Fußball-Zweitligist Hannover 96 hat nach dem Anschlag von Dortmund die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Niedersachsen-Derby gegen Eintracht Braunschweig am Karsamstag (13.00 Uhr/Sky) erhöht. So sind in der ausverkauften HDI-Arena keine Rucksäcke und größeren Taschen erlaubt, zugelassen ist Handgepäck bis zu einer Größe von maximal DIN A4. Die Polizei verstärkt zudem ihre Präsenz rund um das Stadion. 
Ein Rucksackverbot gilt auch schon bei mehreren Bundesligisten. Unter anderem Bayern München, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach hatten vor Saisonbeginn ihre Maßnahmen der veränderten Sicherheitslage angepasst.
Um die rivalisierenden Fan-Gruppen beim Niedersachsenderby zu trennen, wurde die Kapazität des Stadions um 6.300 Plätze reduziert, um eine Pufferzone einzurichten. 96-Manager Horst Heldt appellierte an die Fans, sich friedlich zu verhalten. "Das Derby sollte so gelebt werden, wie es sich gehört", sagte Heldt: "Das heißt, die eigene Mannschaft anzufeuern und sich nicht so sehr mit dem Gegner zu beschäftigen."


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