"Ansonsten zerstören wir Branchen"

·Lesedauer: 1 Min.
"Ansonsten zerstören wir Branchen"
"Ansonsten zerstören wir Branchen"

Präsident Dirk Zingler von Union Berlin hat für mehr Planbarkeit in der Corona-Pandemie plädiert. „Verlässlichkeit ist zwingend herzustellen, ansonsten zerstören wir Branchen“, wird Zingler nach einer Medienrunde vom kicker zitiert (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga).

"Wir kämpfen um Arbeitskräfte für Catering, für Service. Die waren eineinhalb Jahre auf Stand-by und haben sich im Laufe der Zeit nach anderen Möglichkeiten umgeschaut", betonte Zingler: "Es wird niemand zurückkommen, wenn sie Angst haben müssen, dass in drei Wochen wieder irgendwas eingeschränkt ist und wieder Kurzarbeit oder der Verlust des Arbeitsplatzes droht."

Doppelpass on Tour“: Deutschlands beliebtester Fußballtalk geht auf große Deutschlandtour! Auftakt in Mainz und Frankfurt am 11. und 12. August - weitere Tourtermine und Tickets unter www.printyourticket.de/doppelpass oder unter der Ticket-Hotline (Tel. 06073 722740; Mo.-Fr., 10-15 Uhr)

Befürchtungen, dass die Lockerungen aufgrund der steigenden Inzidenzen wieder zurückgenommen werden, habe er jedoch nicht. „Wir wollen, dass sich die Menschen impfen, damit sie ihre Rechte zurückbekommen“, sagte Zingler: „Wenn wir schon wieder mit der Rechte-Rücknahme im Herbst drohen, konterkarieren wir den Prozess, den wir jetzt fördern.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Es sei richtig, "dass dann, wenn die Menschen geimpft sind, das Leben wieder in die Eigenverantwortung gegeben wird", sagte Zingler: "Wir müssen den Menschen ihre freiheitlichen Rechte zurückgeben."

Ob sich Union einer möglichen Klage zum Thema Zuschauerrückkehr anschließen werde, ließ Zingler offen: „Wir werden das dann entscheiden, wenn die Situation entstanden ist. Es macht wenig Sinn, eine Situation spekulativ zu beurteilen und Ankündigungen zu machen.“







Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.