Arminia-Torjäger Klos: "Du bist Held oder Arschloch"

Lisa Ramuschkat
Sport1

Auf diesen Typen kann sich die Bundesliga freuen!

Fabian Klos, langjähriger Top-Torjäger von Arminia Bielefeld (150 Tore in 325 Pflichtspielen), darf sich nach dem Aufstieg der Ostwestfalen endlich in der Bundesliga beweisen.

Im Instagram-Interview mit SPORT1 bei Split It mit Moderatorin Lisa Ramuschkat hatte der 33-Jährige viel zu erzählen über die Party danach, wie ein Termin beim Hundefriseur ihre Folgen verschlimmert hat und seine Vorfreude auf Duelle mit Verteidiger-Kalibern wie Mats Hummels von Borussia Dortmund und Jérôme Boateng vom FC Bayern München.

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige


SPORT1 hat die besten Aussagen zusammengefasst.

Fabian Klos über die Party nach dem Aufstieg:

"Nee, war schön! Aufgrund der Corona-Kacke kann man natürlich nur eingeschränkt feiern und muss größtenteils unter sich bleiben. Aber trotzdem haben wir versucht, den Alkohol, den man sonst mit mehreren trinkt, auch mit geringerer Anzahl an Leuten zu schaffen. Wir haben uns auf jeden Fall große Mühe gegeben, dass alles wegkommt."

Jetzt das aktuelle Trikot von Arminia Bielefeld bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE 

... das Problem mit dem Hundefriseur:

"Ich habe nachher leider noch einen privaten Termin. Ich muss mit dem Hund zum Friseur - da sollte ich vielleicht nicht betrunken aufschlagen. Aber morgen um 7:30 haben wir auch schon wieder den nächsten Corona-Test, von daher belasse ich es heute vielleicht bei nur zwei, drei vier Gläsern Wein. Dumm, so einen Termin in die Aufstiegswoche zu legen, ne? Ich hab auch schon gesagt: In meinem nächsten Leben werde ich Hundefriseur. Weil da nen Termin zu kriegen, ist nicht so einfach."

... Vorfreude auf die Bundesliga:

"Ich habe die Hoffnung, dass wir irgendwann in der kommenden Saison wieder mit Zuschauern spielen können - darauf freue ich mich am meisten. Wenn ich mir aber vorstelle, dass ich vielleicht in Dortmund vor ner leeren Süd auflaufe, wäre das nicht so schön. Davon abgesehen freue ich mich natürlich total auf die Bundesliga, da habe ich echt mein ganzes Leben drauf hingearbeitet."


... Mats Hummels und Jérôme Boateng:

"Ich habe schon zu den Jungs gesagt: Ich freu mich sehr, sehr dolle auf Duelle mit den beiden. Auch einfach, um für mich auch zu wissen, wie gut die wirklich sind. Die sind schon richtig gut, klar, aber ich werde mir größte Mühe geben, das auch auszutesten. Was Boateng und wie er gesehen wird, angeht: Ich bin immer ein Verfechter davon zu sagen: Vergesst mal nicht, wie gut dieser Spieler ist. Aber so ist das, wenn du bei Bayern spielst und so ist das im Fußball eben auch allgemein leider viel zu schnell und viel zu häufig. Entweder bist du Held oder bist du Arschloch. So ist das Geschäft leider."

... den Wutausbruch von Dresdens Chris Löwe:

"Vor allem während der Corona-Zeit habe ich vollstes Verständnis für jeden, der da sein Herz auf der Zunge trägt und das ausspricht, was er denkt. Wir Spieler wurden wenig einbezogen, das ist Fakt und es wäre wünschenswert, wenn das in Zukunft anders wäre. Da muss es eben dann aber auch eine Gruppierung von Spielern geben, die dann stellvertretend für alle spricht. Ich hätte an der Stelle von Chris Löwe exakt die gleichen Worte gewählt, das ist nun leider so, dass Dynamo Dresden der Verein ist, der in dieser Situation am meisten drunter zu leiden hat.

Der Fußball ist groß und es gibt da eben leider Menschen, die gewisse Sachen entscheiden müssen und mit denen möchte ich auch nicht tauschen müssen. Es ist ganz, ganz schwierig und das Thema sehr sensibel, man muss Verständnis für beide Seiten haben. Es tut mir furchtbar leid für die Dresdner, die meiner Meinung nach in der 3. Liga nichts zu suchen haben."

... sein Tor-Ziel in der Bundesliga:

"An Robert Lewandowski werde ich nicht rankommen. Ich habe mir mein Leben lang keine Tormarke gesetzt vor der Saison, das werde ich jetzt in der Bundesliga erst recht nicht machen. Aber eins wäre schön."

... das Saisonziel mit Arminia Bielefeld:

"Einfach, dass wir zeigen und beweisen, dass wir wirklich in die Bundesliga gehören. Dass es kein Zufallsjahr war, dass es nicht das Wunder von Bielefeld war. Sondern, dass wir ne gute Fußballmannschaft sind und dass wir das nächstes Jahr in der Bundesliga dann auch zeigen können."

Lesen Sie auch