Vettel-Abschied? Das sagt sein Boss

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Vettel-Abschied? Das sagt sein Boss
Vettel-Abschied? Das sagt sein Boss

Mike Krack, Teamchef des Formel-1-Rennstalls Aston Martin, möchte Sebastian Vettel unbedingt von einer Vertragsverlängerung überzeugen.

„Wenn du einen Fahrer wie Sebastian Vettel hast, und wenn du ihm ein Auto geben kannst, das ihn motiviert, dann wärst du dumm, wenn du nicht versuchst, ihn zu halten“, sagte der Luxemburger am Rande des Großen Preises der Emilia-Romagna in Imola (Sonntag 15.00 Uhr). (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Der 34 Jahre alte Vettel, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, hatte sich am Freitag abwartend bezüglich seiner Zukunft beim britischen Rennstall gezeigt. Der viermalige Weltmeister unterstrich abermals, wie wichtig ihm ein konkurrenzfähiger Rennwagen ist - Aston Martin ist vor dem vierten Grand Prix der Saison allerdings das einzige Team ohne WM-Punkt. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Krack zeigte Verständnis für Vettels Äußerungen. Der Heppenheimer sei "kein Fahrer, der um Platz 18 kämpfen will". Es sei die Aufgabe von Aston Martin, ihm ein Auto zu geben, mit dem er seine Ziele erreichen könne.

Sebastian Vettel lässt Zukunft weiter offen

Vettel hatte vor dem Imola-Wochenende erklärt, dass die Entscheidung über seine Zukunft noch nicht gefallen sei: „Es wird letztendlich davon abhängen, wie dieses Jahr läuft. Und dann sehen wir weiter.“

Er könne auf eine erfüllte Karriere voller Siege und Podiumsplätze zurückblicken und verrate „kein Geheimnis, wenn ich sage, dass die jetzige Situation ein bisschen anders schmeckt“. Er habe aber „schon noch das Verlangen, diesen Geschmack des Siegens wieder zu erleben“.

Mit anderen Worten: Vettels Verbleib bei Aston Martin und in der F1 an sich hängt davon ab, ob er mittelfristig noch eine realistische Aussicht auf diesen Geschmack erkennen kann. Es gehe um die Frage „Wie vielversprechend sieht die Zukunft aus?“, so Vettel.

Eine Rolle spielt dabei gewiss auch die langfristige Zukunft von Aston Martin. Der kanadische Milliardär Lawrence Stroll erwägt einen Verkauf, nach SPORT1-Informationen ist das Team im Kontext des nahenden VW-Einstiegs ein heißer Kandidat für einen Deal mit Audi.

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Mit Sportinformationsdienst (SID)

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